Controller
magazin 1/99
Dadurcli wurden niciit nur die Kosten
bei lioher Lieferfähigi<eit reduziert, son–
dern auch die Flexibilität und Lei–
stungsfähigkeit des Unternehmens ge–
steigert. Die Kunden erkannten sehr
schnell, daß hier auf ihre Bedürfnisse
eingegangen wurde und brachten den
Erfolg in das Unternehmen zurück.
Nach der Talsohle wächst das Unter–
nehmen wieder und gilt heute als eine
der Perlen seiner Branche.
„Das beweist, daß sich mit einem ge–
eigneten Bündel an Maßnahmen sehr
wohl die Abwärtsbewegung stoppen
läßt," so Dr. Ing. Klaus Guddas, einer
der Company-Doctors der Pragmas.
Noch besser sei es allerdings, nicht erst
auf
die Not zu reagieren, sondern vor–
sorglich zu handeln: „In die Betriebsor–
ganisation müssen von vornherein Pol–
ster für Marktschwankungen eingebaut
werden". Pragmas nennt als Faustregel,
daß Umsatzrückgänge von 10 % nicht
zu einem Unterschreiten des break even
führen dürfen.
„Ein so vorbereitetes Unternehmen kann
atmen und muß nicht verzweifelt nach
Luft schnappen", so Dr. Guddas weiter.
Diese Flexibilität läßt sich aber nur erzie–
len, wenn sowohl die Arbeitsabläufe als
auch
die Strukturen entsprechend aus–
gerichtet sind. Neben der Ablauf-Opti–
mierung mit EDV-Unterstützung können
flexible Arbeitszeiten, erfolgsabhängige
Vergütung oder Outsourcing dabei ge–
eignete Instrumente sein. Die Kunst be–
steht darin, die nötige Menge an Flexibi–
lität in den Betrieb einzubauen, ohne
dadurch die klare Linie
zu
verlieren.
Ein zweites positives Beispiel: Die früh–
zeitige Beurteilung eines süddeut–
schen Produktions- und Handels–
unternehmens im Stahlbereich ergab,
daß dringender Bedarf an einer Unter–
stützung von außen bestand. Durch
den Einsatz der Mittelstandsberatung
Pragmas konnte ein Partner für das
Unternehmen gefunden werden. Der
Übergang wurde begleitet und
dabei
streng auf die Kundenbindung
ge
achtet. Dank der frühzeitigen Reaktion
wurde sohl das Vermögen der Gesell–
schafter als auch die Existenz von fast
100 Arbeitsplätzen gerettet.
Ein wichtiger Schritt kann also die Bera–
tung von außen sein: Sie entlastet den
Unternehmer vom Tagesgeschäft und
macht den Blick frei für die richtigen
Entscheidungen. Umsatzanpassung ist
eine strategische Aufgabe, sie beginnt
schon in guten Zeiten.
•
Zuordnung CM-Themen-Tableau
26
35
G
P
de t a i
Ve r l angen Sie
i ier te Un t e r l agen be i :
CZSG Con t r o l l e r Zen t r um St .Gal len
Frau H. Mä d e r
Engelaust rasse 25
CH - 9 0 1 0 St .Gal len
Tel . 071 244 93 33
Fax 071 244 93 5 6
1 2 . ST.GALLER CONTROLLERTAGE
2 2 . - 3 0 . MÄRZ 1 9 9 9
FACHTAGUNG ZUM COCKPIT-CONTROLLING
Mi t Referaten von Praktikern aus den Branchen
Dienstleistung, Handel und Industrie
DIVERSE WORKSHOPS
Dieses Jahr neu im Programm:
Controlling von öffentlichen Verwaltungen,
Target Costing für Dienstleistungen,
Bankencontrolling,
Prozesskostenrechnung,
Kommunikationstraining für Controllerinnen,
Planungs- und Angebotsentscheidungen
mit Deckungsbeiträgen
t o
N
V
CONTROLLING-SOFTWARE–
AUSSTELLUNG
54