Seite 47 - 1999-01

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B s r e l c h
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2. Die Prozeßltostenrechnung einer
SGE
Aktivitäd
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SGE
Nord
Maß
Größe
Kunden
wechse
Aktivitäts
Menge
Anzahl
Mitarbeiter
Kapazität
MJ
Aktivitäts
Kosten
MJ
Kosten
pro
MJ
Kate-
gorie
Iml
bzw.
Imn
Vorgehensweise bei der Implemen–
tierung:
Schritt 1: Durchführung einer Tätigkeits–
analyse
Schritt 2: Identifiziemng der Maßgrößen
Schritt 3: Abschätzung der Aktivitäts–
mengen für einen Planungs–
zeitraum
Schritt 4: Ermittlung der Plankosten für
die Akt ivi tätsmengen des
Planungszeitraums
Schritt 5: Abhängigkeit der Kosten von
den Aktivitätsmengen
Schritt 6: Verdichtung von Aktivitäten zu
kostenstellenübergreifenden
Prozessen
3. Die Prozeßleistung einer SGE
Mit Hilfe dieser Struktur lassen sich die
Geschäftsprozesse quantifizieren und die
Prozeßleistung der gesamten SGE bestim–
men. Somit ergeben sich für den Verant–
wortlichen der SGE klare Kenngrößen,
mit denen die Geschäftsvorgänge sowohl
intern als auch extern, im Sinne eines
Benchmarking, mit anderen EVU's ver–
glichen werden können.
Mit Hilfe der Vorschlagsquote läßt sich
der „Wille zur Verbesseamgsbereitschaft"
bestimmen. Die Aufsplittung der Durch–
laufzeiten in Bearbeitungs-, Liege- und
Transferzeiten ergeben Aufschluß über
die Prozeßperformance im Hinblick auf
Bearbeitungsqualität, Bearbeitungsko–
sten und Bearbeitungszeiten. Die Kom–
munikationsintensität kann Frühwarn–
indikator für unzureichende Kommuni–
kation innerhalb der einzelnen Bereiche
der SGE und auch SGEübergreifend of–
fenlegen. Die Auswertung der Kundenkri–
tik kann ein Ansatzpunkt zur Erhöhung
der betrieblichen Effizienz und der Kun–
denanforderungen ergeben. Die Kunden–
frequenz an den einzelnen Kontaktpunk–
ten innerhalb des Unternehmens kann
K e y - I n d i k a t o r e n a u s c i e m B e r e i c h
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Aufschluß über die „Belastungsintensi–
tät" der einzelnen Arbeitsplätze des Un–
ternehmens verdeutlichen.
4. Die Kommunikationsintensität in
einer SGE
Aufgrund der Untersuchung der „Kom–
munikationsintensität" ergeben sich
grundlegende Fragestellungen:
1. Welche Ausprägungsformen weist
der Kommunikationsfluß innerhalb
der einzelnen Bereiche einer SGE und
SGEübergreifend (crossftjnktional)
auf?
2. Warum findet kein Austausch über
Vorgehensweisen und Arbeitsmetho–
den statt?
3. Bestehen Ablauf- und Aufbau–
insuffizienzen in der Form, daß ge–
wisse Bearbeitungsschritte an unge–
eigneter Stelle angesiedelt sind und
deshalb ineffizient ablaufen?
4. Welche Handlungsempfehlungen bie–
ten sich zur Umgestaltung der Auf–
bau- und Ablauforganisation an?
5. Die interne und externe Kunden–
orientierung
„Kundenorientierung heißt, sich der Kun–
denwünsche in jedem Moment der tägli–
chen Arbeit bewußt zu sein".?
Grundsätzlich sind alle diejenigen Kun–
den, welche Abnehmer von Prozeß–
leistungen darstellen.^
Zu einer internen Kun–
denorientierung gehört
das Feststellen und Auf–
zeigen der Nahtstellen
sämtlicher Prozeßket–
ten. Die internen Liefe–
ranten setzen sich mit
ihren Kunden zusam–
men. Gemeinsam klä–
ren sie die Anforderun–
gen an die zu erbringen–
de Leistung. Es müssen
meßbare Qualitäts–
merkmale festgelegt
und deren Meßverfah-
ren bestimmt werden.
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