Immobilienwirtschaft 1/2026

65 · Immobilienwirtschaft · 01 / 2026 Zum Wintersemester 2026 erweitert die EBZ Business School ihr Studienangebot im Bereich Immobilienwirtschaft um zwei neue Wege: einen international ausgerichteten Bachelor und duale Studiengänge. Der Bachelor „International Real Estate“ vermittelt klassische Inhalte des Immobilienmanagements kombiniert mit englischsprachigen Modulen, globalem Know-how und einem Auslandssemester. Ziel ist es, Studierenden frühzeitig internationale Erfahrungen zu ermöglichen. Parallel bietet die EBZ erstmals dual strukturierte Studiengänge an, bei denen Theorie und Praxis vom ersten Semester an verzahnt sind. Studierende absolvieren feste Praxisphasen in Unternehmen und sammeln so berufliche Erfahrung, während sie parallel studieren. Beide Formate sind Teil der Strategie, Studierende praxisnah auf die Anforderungen einer globalen und dynamischen Immobilienbranche vorzubereiten. INTERNATIONALE UND DUALE STUDIENWEGE Mehr zum Studienangebot findest du hier! NACHHALTIGES BÜRO: KARRIEREFAKTOR FÜR GEN Z UND GEN Y Für Unternehmen im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte wird die nachhaltige Gestaltung von Büros zunehmend relevant. Eine Online-Befragung von Civey im Auftrag von Sonar Real Estate, bei der 2.000 Erwerbstätige, die in Büros arbeiten, zwischen dem 10. und 26. Juli 2025 teilnahmen, zeigt: 42 Prozent der 30- bis 39-Jährigen (Gen Y) halten es für wichtig, in einem ökologisch nachhaltigen Gebäude zu arbeiten – deutlich mehr als der Durchschnitt aller Altersgruppen von 27 Prozent. Gleichzeitig sind 58 Prozent der Gen Y bereit, zusätzliche Aufwände für nachhaltige Gebäudefunktionen mitzutragen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Nachhaltigkeit für junge Fachkräfte nicht nur ein Nice-­ to-have, sondern ein echtes Entscheidungskriterium bei der Wahl des Arbeitsplatzes ist. Bei der Gen Z (18–29 Jahre) geben 42 Prozent an, vergleichbare Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Im Gegensatz dazu messen viele aktuelle Führungskräfte dem Thema noch geringe Bedeutung bei: Nur 24 Prozent betrachten nachhaltige Büros als wichtig. Die Studie macht auch deutlich, dass Unternehmen beim Ziel, umweltfreundliche Arbeitsumgebungen zu schaffen, auf die Revitalisierung von Bestandsgebäuden setzen müssen, da der Großteil der Büroflächen keine Neubauten sind. Ein Beispiel dafür ist das Frankfurter Bürogebäude Prisma im Lyoner Quartier, das nach umfassender Revitalisierung zu den nachhaltigsten Bestandsgebäuden Deutschlands zählt. Die Befragung, die online im Civey-eigenen Panel mit verifizierten Teilnehmern durchgeführt und nach Alter, Geschlecht und Region quotiert wurde, gilt als repräsentativ für Erwerbstätige in Deutschland. Der statistische Fehler beträgt durchschnittlich 4,3 Prozentpunkte, sodass die Ergebnisse einen belastbaren Einblick in die Prioritäten junger Fachkräfte geben.

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