Immobilienwirtschaft 3/2026

63 · Immobilienwirtschaft · 03 / 2026 Die Bryck Startup Alliance baut ihren Schwerpunkt für Immobilien- und Stadtentwicklungstechnologien weiter aus. Innerhalb der Innovationsplattform entsteht ein eigener „PropTech & Real Estate Cluster“, der Start-ups, Wohnungsunternehmen und Forschungseinrichtungen zusammenbringen soll. Im Fokus stehen Themen wie Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Smart Buildings und digitale Lösungen für die Wohnungswirtschaft. Unterstützt wird der Cluster unter anderem von LEG Immobilien und Vivawest. Zum Angebot gehören Accelerator-Programme, Workshops und Innovations-Challenges für technologieorientierte Start-ups. Ziel ist es, neue Lösungen schneller in die Praxis der Immobilienwirtschaft zu bringen. Zur „PropTech Connect Europe 2026“ am 9. und 10. September in London werden nach Veranstalterangaben mehr als 6.000 Teilnehmende, Vertreter von rund 2.500 Unternehmen sowie über 400 Speakerinnen und Speaker erwartet. Die Veranstaltung gilt als eines der größeren europäischen Branchentreffen für digitale Technologien in der Immobilienwirtschaft. Themen sind unter anderem KI, Smart Buildings, ESG und digitale Transformation im Built Environment sowie New Leadership. Als Speaker angekündigt ist Benjamin Liers von Kensington Finest Properties International. Die PropTech Connect in London zeige, wie stark sich Leadership in der Immobilienbranche verändert, so Liers. Seine Botschaft: „Erfolgreich werden die Unternehmen sein, die Technologie mit menschlichem Urteilsvermögen, persönlichem Vertrauen und einer klaren unternehmerischen Strategie verbinden.“ BRYCK: PROPTECH & REAL ESTATE CLUSTER PROPTECH CONNECT KI ERSETZT UND SCHAFFT JOBS Weitere Infos zur Veranstaltung in London BENJAMIN LIERS, CFO und COO von Kensington Finest Properties International, wird als Speaker beim Event „PropTech Connect“ in London auftreten. Während generative KI klassische Einstiegsjobs zunehmend unter Druck setzt, entstehen gleichzeitig neue Berufsbilder mit hohen Gehältern. Laut Medienberichten unter Berufung auf den Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit gehören Tätigkeiten rund um KI-Management, Machine Learning oder die Entwicklung von KI-Anwendungen inzwischen zu den besonders gut bezahlten Tech-Berufen. Teilweise liegen die Mediangehälter bei deutlich über 6.000 Euro brutto pro Monat. Parallel dazu zeigt der Deloitte Gen Z and Millennial Survey 2025: Mehr als die Hälfte der Gen Z und Millennials nutzt generative KI bereits im Arbeitsalltag. Gleichzeitig sorgen sich viele junge Beschäftigte, dass KI den Einstieg in den Arbeitsmarkt erschwert und klassische Karrierewege verändert.

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