Immobilienwirtschaft 4/2025

NICHT NUR DIN-NORMEN MACHEN VEREINFACHUNGEN KOMPLIZIERT IN DIESEM ABGESICHERTEN LAND. Liebe Leserinnen, liebe Leser, wie lange dauert das Gefühl, dass Stillstand und Krise unsere ständigen Begleiter sind, jetzt schon? Zieht Sie das runter oder profitieren Sie ein bisschen, weil Ihr Unternehmen anders ist? Zeit des Diskutierens, Zeit des Forderns. Föderalismus, DIN-Normen & Co.: Notwendige Veränderungen sind kompliziert in diesem hoch abgesicherten Land. Eine Krise ist immer eine gute Gelegenheit, um zu handeln. Sein Unternehmen wettbewerbsfähig zu machen und so gegenüber den anderen zu punkten. Auch Bundesbauministerin Verena Hubertz wirkt anpackend. Sie hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten einiges getan. Vergabebeschleunigungsgesetz und Bauturbo haben die Dynamik schon im Wort. Die Regierung hat viel Förderung auf den Weg gebracht. Jetzt ist von Aktionismus die Rede. Von Mitnahmeeffekten und Geldgeschenken am Bedarf vorbei. Auf LinkedIn wird sie hart angegangen. Voll in die Magengrube. Tat es wirklich not, zu tun? Wer tut, macht sich angreifbar. Oder wäre noch mehr Nachdenken vor dem Tun besser gewesen? Das kostet aber Zeit, und die scheinen wir nicht zu haben. Vielleicht hätte eine Anfrage an die KI weitergeholfen. Ich mache das mal ganz unverbindlich. Wechselwirkung von Nachdenken und Tun, Wege für mehr bezahlbaren Wohnraum. Mein Prompt war wohl zu schlecht, die KI meint, man solle einfach mehr bauen. Aber einfach ist schwer in Deutschland, siehe oben. Unser Autor hat zu dem Thema noch eine andere Idee (Seite 20). Die Alternative wäre Auswandern nach Dänemark (Seite 70). Einfach einen guten Herbst! Ihr Dirk Labusch Hier geht’s zur Immobilienwirtschaft digital 3 · Immobilienwirtschaft · 04 / 2025 Editorial

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