26
1|2015
NEUBAU UND SANIERUNG
Die Genossenschaft hat sich um das „Nieder-
sächsische Qualitätssiegel für sicheres Wohnen“
beworben. „Wir sind sicher, dass wir die Kriterien
erfüllen“, sagt Vorstandsvorsitzender Petersohn.
„Uns ist es wichtig, dass die Grundbedürfnisse un-
serer Mieter nach Sicherheit in den eigenen vier
Wänden erfüllt werden.“
Auch das nachbarschaftliche Miteinander ist der
Genossenschaft ein Anliegen. Ein Mietertreff im
eigens errichteten Nebengebäude kann für Ver-
anstaltungen und für private Feiern kostenlos von
Bewohnern und Mitgliedern der Genossenschaft
genutzt werden. Ein eigener TV-Hauskanal hält
alle Bewohner mit Informationen zur Hausgemein-
schaft und zur Genossenschaft, Veranstaltungen
im Mietertreff, Kontaktdaten und ähnlichem auf
demLaufenden. Auch so gestaltet man subjektive
Sicherheit, das Gefühl gut aufgehoben zu sein.
Sicher wohnen – im doppelten Sinne
Dem Wohnungsunternehmen ist der Wert funk-
tionierender Nachbarschaften wohl bekannt.
„Kommunikation und Information sowie das
Serviceangebot der Genossenschaft sindwichtige
Bausteine zur Mieterbindung und -gewinnung“,
erklärt Petersohn. Zudemgehöre es seit jeher zum
genossenschaftlichenGedanken, die Gemeinschaft
und den Zusammenhalt untereinander zu fördern.
„Wirmeinen, dassMenschen das heutemehr denn
je zu schätzen wissen“, sagt er. Die Außenanlagen
mit vier Spielplätzen seien bewusst so gestaltet
worden, dass sie zu Begegnungen aller Genera-
tionen einladen. Und wer Besuch bekommt, kann
für 40 € pro Übernachtung eine Gästewohnung im
Nebengebäude anmieten. Für kleine Reparaturen
oder andere Alltagsprobleme ist ein Servicewart
ansprechbar. Hinzu kommen das gelebte genossen-
schaftliche Selbstverständnis der gemeinschaftli-
chenHilfe zur Selbsthilfe sowie dasMotto: gut und
sicher wohnen bei Genossenschaften.
Viele Wohnungen sind schon vergeben
29,2 Mio. € hat die Genossenschaft in das Projekt
investiert, davon betragen die reinen Baukosten
rund 26 Mio. €. Trotz hoher Standards bleibt die
Miete mit 8,50 €/m
2
kalt vergleichsweise günstig.
Für Betriebs- und Heizkosten sind 2,10 €/m
2
kal-
kuliert. Entsprechend gut kommt das neue Projekt
an. Obwohl die erstenMieter erst imMai 2015 ein-
ziehen können und das Gesamtprojekt Ende 2017
fertig werden soll, sind bereits 51 Wohnungen in
festenMieterhänden, zu etwa gleichen Teilen in de-
nen von alten und neuenMitgliedern. Viele weitere
Wohnungen sind reserviert. „Das große Interesse
bestätigt unsere strategische Geschäftspolitik, in
ein energetisches und ökologisch ausgerichtetes
Projekt zu investieren“, sagt Petersohn. Auch die
Stadt Hannover begrüßt jedes Vorhaben im Woh-
nungsbau, sie hat eine Zielzahl von rund 8.000
neugebauten Wohnungen bis zum Jahr 2025 aus-
gegeben. Das Quartier ist das größte Neubauprojekt
einer hannoverschen Wohnungsgenossenschaft
seit dem Expo-Jahr 2000.
Auch wenn Misburg-Nord am östlichen Rand von
Hannover nicht die gesuchteste Lage der Stadt ist,
am Mittellandkanal und am Misburger Wald wohnt
mangrün, ruhig, gemütlich – und sicher. Und schließ-
lich bietet die Umgebung den Bewohnern eine gute
Infrastrukturmit Kindertagesstätten, Schulen, Ärz-
ten und fußläufig erreichbaren Geschäften. Zudem
braucht manmit der Stadtbahn nur gut 20Minuten
in die hannoversche Innenstadt.
Moderne Grundrisse und bodentiefe Fenster
sind selbstverständlich
Sicher Wohnen bei Genossenschaften - das ist auch beim Projekt SüdSüdWest
der WG Kleefeld-Buchholz am östlichen Stadtrand von Hannover das Motto
Quelle: ??????????????????
Quelle: Begehungen.de