Wohngebiet bekannt, weil Lage, Umfeld, Infra-
struktur und imPrinzip auch die Qualität der Woh-
nungen stimmen. Deshalb habenwir beschlossen,
zu investieren“, sagt Cornelia K. Schönherr, Mar-
ketingleiterin des Unternehmens.
Sanierungsbeginn war im Jahr 2009. Die bauli-
chen Maßnahmen verband die KoWo mit einem
ganzen Bündel unterschiedlicher Projekte und In-
itiativen. Ziel war, den Wohnwert am Roten Berg
mit Quartiersarbeit, sozialem Engagement, aber
vor allem durch die Aktivierung der Mieter deut-
lich zu verbessern. Nachbarschaften sollten wie-
der belebt, Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit
wieder einkehren. „Dreh- und Angelpunkte des
Projekts „Gemeinsam aktiv vor Ort“ waren aber
von Anfang an die Mieter“, betont Schönherr. Sie
wurden von den Kundenbetreuern der KoWo direkt
an der Wohnungstür, über die Hausmeister oder
neu gegründete Mieterbeiräte, angesprochen.
„Wir haben Plakate in die Hauseingänge gehängt,
Aufrufe in der Mieterzeitung veröffentlicht und
auf den Mieterversammlungen für unsere Pro-
jekte geworben“, erzählt sie. „Dabei hatten wir
selbst kein fertiges Rezept in der Tasche und haben
insbesondere die langjährigen Mieter erst einmal
gefragt, was sie sich wünschen. Dann haben wir
mit Kleinigkeiten angefangen, etwa mit der Sau-
berkeit in den Häusern.“
Die Mieter ließen sich begeistern
DieMieter ließen sichmotivieren. Und als sie spür-
ten, dass sich etwas bewegt, wich das anfängli-
che Zögern wachsender Begeisterung und immer
neuen Ideen. „Die Menschen fühlten sich ange-
sprochen und wertgeschätzt“, sagt Schönherr.
2008, noch vor den Sanierungsarbeiten, startete
die KoWo mit einem bunten Strauß an Projekten:
• Dazu gehört die „Seniorenetage“, eineWohnge-
meinschaft für alleinstehende Senioren. Für das
Pilotprojekt wurde eine Etagemit acht Wohnun-
gen und einem Gemeinschaftsraum in einem
der 17-Geschosser umgebaut und ermöglicht
seitdem barrierearmes und gemeinschaftsori-
entiertes Wohnen Älterer.
• Im Dienstleistungszentrum (DiZ) gibt es haus-
haltsnahe Dienstleistungen wie Friseur und
Fußpflege, Hilfe beim Ausfüllen von Formula-
ren und gemeinschaftliches Miteinander. Bei
diesem Projekt koopertiert die KoWo mit dem
Trägerwerk soziale Dienste.
• Das „TiP ZwanzigElf“ – der Name steht für das
Gründungsjahr und die Zielgruppe elf bis 20
Jahre - ist ein Treffpunkt und Hausaufgaben-
klub für Kinder und Jugendliche. Angeboten
werden Hausaufgabenhilfen, Computerkurse
oder verschiedene Freizeitangebote. „Bereits
im ersten Jahr kamen 1.000 junge Leute. Es ist
cool, ins TiP zu gehen“, meint Schönherr.
• Die Idee für die Seniorensportgruppe „KoWo
Sport vor Ort“ hatten engagierte Mieter. In
Eigenintiative haben sie die von der KoWo zur
Verfügung gestellten Räume renoviert und
ausgestattet. Aus dem Sporttreff hat sich ein
aktives, selbst organisiertes Miteinander mit
vielerlei Vorhaben entwickelt.
• Auch im KoWo-Aktiv-Club zur Förderung der
Nachbarschaften findet eine Vielzahl von Ak-
tivitäten statt, darunter eine Tanzgruppe für
Kinder und Jugendliche, Bastel- Koch- und
Kaffeenachmittage, imKeller wurde eine Leih-
bücherei eingerichtet.
• Ein KOBB genannter Kontaktbereichsbeamter
steht allen Mietern im Wohngebiet in einem
von der KoWo zur Verfügung gestellten Büro
als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die KoWo sieht sich vor allem in der Rolle, trei-
bende Kraft und Ansprechpartner zu sein. Sie gibt
Starthilfe, agiert als Moderator und stellt Räume
für die Ideen zur Verfügung, die in Eigeninitiative
der Mieter und in enger Kooperationmit dem„Er-
furter Netzwerk“, einem Zusammenschluss von
Anbietern sozialer Dienstleistungen, entstanden
sind. Inzwischen kooperiert das Unternehmen
Im Dienstleistungszentrum DiZ helfen kundige Mitarbeiter des Trägerwerks soziale Dienste
u. a. beim Ausfüllen von Formularen oder organisieren Seniorenrunden
Quelle: KoWo
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