Wann Excel nicht mehr reicht Zwei Drittel der Unternehmen planen, ihre Konsolidierungsprozesse in den nächsten zwei Jahren zu modernisieren. Viele konsolidieren noch in Excel oder mit veralteten Systemen. Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Wechsel? Und worauf müssen Sie bei der Auswahl achten? KONSOLIDIERUNG MODERNISIEREN Wenn Ihr Monatsabschluss regelmäßig zur Marathonsitzung wird, manuelle Abstimmungen Tage dauern und Last-Minute-Änderungen den gesamten Prozess zum Einsturz bringen, sind das keine Einzelfälle. Das sind Symptome veralteter Konsolidierungsprozesse. Das Excel-Problem: Wo Grenzen sichtbar werden Excel ist flexibel. Zu flexibel. Was für Ad-hoc-Analysen funktioniert, wird bei Konzernkonsolidierung zum Risiko: Versionschaos: Welche Datei ist aktuell? Wer hat was geändert? Haben alle Töchter die neueste Version? Fehlende Automation: Jede Konsolidierung bedeutet manuelles Zusammenführen, Abstimmen, Überleiten. Bei komplexen Konzernstrukturen: wochenlange Arbeit. Keine echte Governance: Wer hat was gebucht? Warum wurde diese Eliminierung gemacht? Der Audit Trail fehlt oder ist unvollständig. Performance-Probleme: Bei großen Datenmengen wird Excel langsam. Re-Konsolidierung nach Änderungen: Stunden oder Tage. Intercompany-Hölle: Manuelle Abstimmung zwischen Konzerngesellschaften. Differenzen müssen händisch recherchiert werden. Skalierungsprobleme: Neue Tochter hinzugefügt? Komplettes Modell muss angepasst werden. Wenn diese Punkte bekannt vorkommen, ist es Zeit für den Wechsel. 9 Controller Magazin | Special | 2026
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