06455-759040 | info@baerenmuehle.de | www.baerenmuehle.de Genial digital – so entstehen Meisterwerke! In schönster Naturlandschaft mitten in Deutschland. Innovative Tagungstechnik in historischem Ambiente. Outdoor-Möglichkeiten unlimited. Ausgezeichnete Kulinarik. Kreative Event-Ideen. Ihre Tagung – ein Erlebnis, das bleibt. Landhaus Bärenmühle _14KSL_BaeMue_MICE_Start_2-26_210x101-3.pdf; s1; (210.00 x 101.00 mm); 05.Feb 2026 09:33:55;PDF_CMYK_Profilanwendung_ab150dpi; L. N. Schaffrath DruckMedien Hitzeschutz 49 deshalb notwendig werden. Nach jeder Veranstaltung sollte in großen Besprechungsrunden geprüft werden, welche Maßnahmen funktioniert haben und wo nachgebessert werden muss. Aus einzelnen Vorkehrungen kann auf diese Weise Schritt für Schritt eine Präventionsstrategie entstehen. Ein gemeinsames Projekt der Universität Osnabrück, die Hochschule Osnabrück und die Gemeinde Bad Essen im Osnabrücker Land haben in dem Projekt „Klima-Event“ (www.klima-event. info) den Bedarf an Klimaanpassungsmaßnahmen für jede Art von Veranstaltungen zusammengetragen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und praktischen Erfahrungen aus der Tagungsbranche wurden gesammelt und in konkrete, umsetzbare Maßnahmen überführt. Das Fazit der Osnabrücker: Schon mit wenig Mitteln können viele der Empfehlungen, die im nachfolgenden Text erwähnt werden, umgesetzt werden. Festzuhalten ist, dass für keine Veranstaltung absolute Sicherheit garantiert werden kann. Durch vorausschauende Planung und individuelle Anpassungsmaßnahmen lassen sich Risiken jedoch wirksam minimieren. Wasser muss leicht erreichbar sein Eine zentrale Rolle spielt die Trinkwasserversorgung. Dabei genügt es nicht, dass irgendwo Wasser verfügbar ist. Die Trinkstellen müssen gut erreichbar und deutlich gekennzeichnet sein. Sinnvoll sind mobile Wasserspender oder an mehreren Stellen in einem Hotel verteilte Kühlschränke mit Wasserflaschen. Hotels sollten bereit sein, Trinkwasser kostenlos oder preisreduziert abzugeben. Mehrwegflaschen oder Becher in der Nähe der Wasserstellen erleichtern das Trinken. Ein Aspekt wird dabei leicht übersehen: Wer viel trinken soll, braucht auch Zugang zu Toiletten. Eine ausreichende Zahl sanitärer Anlagen gehört deshalb ebenfalls zum Hitzeschutz. Im Maßnahmenkatalog wird dieser Zusammenhang besonders mit Blick auf ältere Besucher hervorgehoben. Fehlende oder schwer erreichbare Toiletten können dazu führen, dass Menschen bewusst weniger trinken. Nicht nur die Temperatur entscheidet Ebenso wichtig wie Wasser ist der Schutz vor direkter Sonne. Dafür lohnt sich ein genauer Blick auf das Gelände vor dem Hotel und rund um das Hotel. Wo gibt es über Stunden intensive Sonneneinstrahlung? Wo kann sich Wärme stauen? Besonders enge Wartebereiche oder die Eingänge verdienen Aufmerksamkeit. Vorhandene Bäume und Sträucher sind dabei mehr als gestalterisches Beiwerk: Sie liefern Schatten, ohne zusätzliche Aufbauten zu erfordern. Wo natürliche Verschattung fehlt, kommen Pavillons, Pagoden oder Sonnensegel infrage. Mobile Pflanz- und Baumkästen können ergänzend eingesetzt werden. Langfristig kann zusätzlicher Baumbestand Teil einer Strategie gegen Hitze werden. Auch Materialien beeinflussen, wie stark sich einzelne Bereiche aufheizen. Helle, reflektierende Dach- oder Bühnenbeläge speichern weniger Wärme als dunkle Oberflächen. Ergänzend können Veranstalter persönlichen Sonnenschutz anbieten: Kopfbedeckungen, Fächer oder Sonnencreme sind denkbar, teilweise auch in Kooperation mit örtlichen Unternehmen, Apotheken oder anderen Sponsoren. Sitzgelegenheiten an schattigen Stellen sind deshalb ein wichtiger Bestandteil des Hitzeschutzes. Bepflanzte Ruhezonen oder temporäre „grüne Wohnzimmer“ können solche Rückzugsbereiche zusätzlich aufwerten. Auch Wasser kann unmittelbar zur Abkühlung eingesetzt werden. Vorhandene Brunnen und Wasserspiele lassen sich einbeziehen. Möglich sind außerdem Nebelduschen oder Sprühstationen, beispielsweise in Zusammenarbeit mit Feuerwehr oder Stadtwerken.
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