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07/08_2013
wirtschaft + weiterbildung
9
Kurz und Knapp
Pausencoaching.
Wer nicht viel
Zeit hat oder nur einen kurzen
Impuls braucht, um wieder auf
neue Ideen zu kommen, kann jetzt
das Angebot „Coaching@Lunch“
wahrnehmen. Das Konzept: Der
Kunde lädt die Trainerin zum Mit-
tagessen ein, dabei findet das
Coaching statt – mehr Kosten
fallen nicht an. Das Angebot gilt
allerdings nur einmal pro Kunde.
Infos unter
Storytelling.
Die Coaching-Agen-
tur Narrata bietet eine neue Form
des Geschichtenerzählens an: Um
Expertise in einem Unternehmen
zu binden und zu verbreiten, sol-
len Mitarbeiter ihr Wissen verbali-
sieren, bevor die Abläufe mit Hilfe
der Coachs aufbereitet und visua-
lisiert werden. Die so gewonnenen
Wissensinhalte werden anschlie-
ßend verbreitet und implemen-
tiert. Details:
Croquet-Coaching.
Immer nur
Kanufahren oder Klettern ist auf
Dauer langweilig? Diesen her-
kömmlichen Team­events will nun
I-Valuation UG mit einem neuen
Croquet-Coaching begegnen. Das
Programm verspricht ein „Team-
building-Event auf elitärem Niveau,
Verköstigung durch einen deut-
schen Spitzenkoch und Führung
durch den historischen Weinkeller
des Spitzenweinguts“.
Infos:
Auch das noch.
Unternehmen
können jetzt gezielt nach beson-
ders gut aussehenden Mitarbei-
tern suchen. Möglich macht das
die Singlebörse „Beautifulpeople.
com“, die ihr Angebot vor Kurzem
erweitert hat. Die Betreiber sehen
darin einen Gewinn für Unterneh-
men, die auf überdurchschnittlich
attraktives Personal angewiesen
seien wie Fluggesellschaften beim
Flugbegleiter-Recruiting.
Im vergangenen Jahr besuchten 362 Milli-
onen Teilnehmer Meetings und Events in
Deutschland – 7,2 Prozent mehr als 2011,
so das Meeting- und Event-Barometer
2013. Demnach stieg die Zahl der Veran-
staltungen im gleichen Zeitraum um 9,2
Prozent. Auch auf Anbieterseite ist ein
Zuwachs zu verzeichnen: Den Organisa-
toren stehen 6.939 Veranstaltungsstätten
zur Auswahl. Das bedeutet einen Zuwachs
von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Die Studie wurde vom Europäischen Insti-
tut für Tagungswirtschaft (EITW) erhoben.
Nach einvernehmlichen Verhandlungen
haben die beiden Gründungsgesellschafter
der Deutschen Universität für Weiterbil-
dung (DUW), die Freie Universität Berlin
und die Klett-Gruppe, ihre Anteile an die
Steinbeis-Hochschule Berlin verkauft –
nach Informationen vom „Tagesspiegel“
zum Preis von einem Euro. In Zukunft sol-
len unter dem neuen Dach beim Bildungs-
angebot der DUW vor allem maßgeschnei-
derte nationale und internationale Studien-
angebote in Kooperation mit Unternehmen
im Vordergrund stehen.
Veranstaltungen
Weiterbildung
Ta­gungs­bran­che wächst
Steinbeis kauft DUW
Empfehlung.
Die meisten Informationen zu Lehrangebo-
ten werden laut Studie im Unternehmen weitergegeben.
Worauf achten Personalent-
wickler, wenn sie Trainer für
die Weiterbildung im Unter-
nehmen auswählen? Das hat
Stiftung Warentest überprüft.
Demnach legen Personaler bei
der Auswahl der Dozenten
vorwiegend auf die fachliche
Qualifikation der Trainer Wert:
73 Prozent der Befragten gaben
dies als Kriterium an. Nur für
39 Prozent der Befragten spie-
Mundpropaganda ist das wichtigste
Auswahlkriterium für Trainer
Weiterbildung
len die didaktischen Fähigkei-
ten des potenziellen Trainers
eine Rolle. Basis der Studie,
über die Stiftung Warentest auf
ihrer Website test.de berichtet,
ist eine Befragung, die sie unter
500 Unternehmen durchführte.
Die Stiftung fragte außerdem
danach, wonach die Personal-
entwickler ihr Lehrangebot
auswählen. Dabei liegen die
Erfahrungswerte der Angestell-
ten, die per Mundpropaganda
weitergegeben werden, mit 85
Prozent an erster Stelle. 77 Pro-
zent hören dabei auf Empfeh-
lungen, 70 Prozent auf den Ruf
des Bildungsdienstleisters und
68 Prozent auf Empfehlungen
anderer Unternehmen. Nur 44
Prozent der Befragten nannten
die Zertifizierung durch ein
Qualitätsmanagementsystem
als Kriterium, so berichtet
Warentest. Weitere Kriterien
waren Kosten, Entfernung zum
Seminarort und die Kursinhalte.
Welche Medien durchforsten
die Verantwortlichen für Perso-
nalentwicklung auf der Suche
nach einem geeigneten Kurs-
angebot? Hier liegen Fachzeit-
schriften (71 Prozent) und das
Internet (70 Prozent) als Infor-
mationsquellen vorne. Weitere
Quellen sind Austausch mit
anderen Firmen (58 Prozent),
mit den Mitarbeitern (55 Pro-
zent), mit Menschen aus ihrem
persönlichen Umfeld (48 Pro-
zent) sowie auf Messen und
Kongressen (47 Prozent).