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lauf. Zunächst stellt ein Teilnehmer seine
Fragestellung vor. Anschließend werden
Lösungsansätze diskutiert. Beim nächs-
ten Treffen präsentieren die Mitglieder
ihre Fortschritte und Ergebnisse. Diese
„Accountability“, die gegenseitige Ver-
antwortlichkeit, das Besprochene auch
umzusetzen, ist ein wichtiger Baustein
des gesamten Prozesses. Hierfür sorgt der
Moderator, der sich mit jedem Mitglied
einmal zwischen den Terminen trifft, um
Details zu der vorgeschlagenen Lösung
zu besprechen oder Unterstützung bei der
Umsetzung zu geben.
Frank Kolbe, Lehrte, ist einer der Master-
franchisenehmer für Deutschland. Für
große Mittelständler organisiert noch
nach ähnlichem Muster der Konkurrent
Vistage International Germany GmbH,
Wiesbaden, Peergroup-Treffen für Unter-
nehmer.
4 Die Bibel des Mittelstands
Anhand vieler faszinierender und ak-
tueller Fallbeispiele zeigt der Autor des
Buchs „Hidden Champions“, Professor
Dr. Hermann Simon, wie Mittelständler
zu Weltmarktführern wurden. „Hidden
Champions“ gilt als die Bibel für jene, die
die Erfolgsgeschichte „Mittelstand“ ver-
stehen wollen. So hat Simon zum Beispiel
herausgefunden, dass erfolgreiche Mit-
telständler ihren General-Management-
Nachwuchs dadurch „heranziehen“, dass
sie ihn in jungen Jahren auf Führungs-
positionen in ausländischen Niederlas-
sungen versetzen oder ihn dezentrale
Einheiten übernehmen lassen. Buchtipp:
Hermann Simon: „Hidden Champions –
Aufbruch nach Globalia: Die Erfolgsstra-
tegien unbekannter Weltmarktführer“,
Campus-Verlag 2012, 447 Seiten, 42 Euro.
5 Inqa-Check Mittelstand
Mit dem gerade online gestellten Inqa-
Check „Personalführung“ können klei-
nere Betriebe systematisch die Qualität
ihrer Personalarbeit überprüfen. Die
Checkpunkte beschreiben die Praxis
der Personalführung von erfolgreichen
Unternehmen. Die vollständige Bear-
beitung des Checks dauert 60 bis 90 Mi-
nuten. Die „Initiative Neue Qualität der
Arbeit“ (Inqa) verfolgt als gemeinsame
Initiative von Bund, Ländern, Verbän-
den und Institutionen der Wirtschaft,
Gewerkschaften, Unternehmen, Sozi-
alversicherungsträgern und Stiftungen
das Ziel, mehr Wettbewerbsfähigkeit am
Standort Deutschland zu verwirklichen.
Zum Inqa-Check „Personalführung“
gehört auch der Bereich Personalent-
wicklung. Hier findet sich zum Beispiel
die Frage, wie ein Unternehmen das
Wissen und die Erfahrung der älteren
Beschäftigten nutzen könne. Die Anre-
gungen, die sich aus den Checkpunkten
ergeben, gehen in folgende Richtungen:
ältere Mitarbeiter als Pate für Neulinge
einsetzen, Durchführung von Aus- und
Weiterbildungen durch Ältere, erfahrene
Mitarbeiter als Berater von Arbeitsteams
oder Begleiter von Veränderungspro-
zessen einsetzen, älteren Kollegen die
Organisation der Arbeitsvorbereitung,
Beschaffung und Kundenpflege übertra-
gen. Unter folgendem Link finden sich
die Fragen des Inqa-Checks – inklusive
der Personalentwicklungsbausteine:
Martin Pichler
r
Frank Kolbe,
einer der TAB-Master
franchisenehmer mit Sitz in Lehrte.
Foto: Pichler