4. Vermittlung der Coaching-
Kompetenzen
Eine Basis-Qualifizierung zum Coach
sollte zehn bis 15 Teilnehmer haben, for-
dern die Warentester. Eine Gruppe dieser
Größe sollte von mindestens zwei Do-
zenten begleitet werden, die aber nicht
immer gleichzeitig anwesend sein müs-
sen. Es können Gastdozenten engagiert
werden, aber zu viele sind nicht in ein
stimmiges Konzept zu integrieren. Wich-
tig ist der Stiftung Warentest auch, dass
zwischen den Unterrichtsblöcken in
Peergroups geübt wird. Jeder Teilnehmer
sollte auch einen Coaching-Prozess mit
einem echtem Klienten durchführen, do-
kumentieren und sich dabei supervidie-
ren lassen. Die Aktivitäten außerhalb des
Präsenzunterrichts sollten durch die Aus-
bilder begleitet und angeleitet werden.
Auf das Prinzip der „Selbststeuerung“
der Peergroups wollen die Warentester
offenbar nicht setzen. Als „optional“ wird
noch empfohlen, das jeder Teilnehmer
sich selbst coachen lässt. Das sensibili-
siere für die spätere Rolle als Coach.
Einige Journalisten, die bei der Präsen-
tation der Qualitätskriterien in Berlin an-
wesend waren, wunderten sich über die
große Menge an Stoff, der während einer
Coaching-Qualifikation vermittelt werden
soll. Im Originalkriterienkatalog drehen
sich sechs von zehn Seiten um die In-
halte, die anzusprechen sind. Vor diesem
Hintergrund wäre es erhellend zu wissen,
wer hier als Fachgutachter federführend
tätig war – das ist aber „zum Schutz der
Person“ geheim. Auf den ersten Blick
denkt man unwillkürlich an einen Profes-
sor mit dem Hang zur kognitiven Über-
frachtung von Lehrveranstaltungen. Es
hätte der Sache gut getan, wenn es noch
einen zweiten Fachgutachter gegeben
hätte, der gegen ein strenges Curriculum
argumentiert und mehr Wert darauf ge-
legt hätte, dass jeder Teilnehmer seinen
individuellen Coaching-Stil finden darf.
r
Zur Zeit orientieren sich die Personaler in
den Unternehmen, wenn sie einen Coach
einkaufen sollen, in der Regel an der Re-
putation des Instituts, bei dem der Coach
seine Ausbildung gemacht hat. Außerdem
sollte der Coach „systemisch“ oder besser
noch „methodenintegrativ“ arbeiten kön-
nen. Für die Warentester spielen solche
informellen „Qualitätskriterien“ leider
keine Rolle. Sie prüfen nur das, was sie
„Angebotsqualität“ nennen: Wer Me-
thode X ankündigt und sauber vermittelt,
ist gut – unabhängig davon, ob Methode
X seriös, wirksam und akzeptiert ist.
Wer eine Waschmaschine kauft, will an-
schließend saubere Wäsche. Wer sich
eine Coaching-Ausbildung leistet, will an-
schließend Aufträge aus der Wirtschaft.
Mit der Aktion „Kriterienkatalog“, die
sich bei Waschmaschinen bewährt hat,
greift die Stiftung Warentest in Sachen
Coaching-Ausbildung aber zu kurz (siehe
auch das Editorial auf Seite 3).
Martin Pichler
0911 2001 8911
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