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wirtschaft + weiterbildung
11/12_2011
das umfassende Managementprogramm
gemeinsam mit der Said Business School
an der Oxford University. „Damit haben
wir bewiesen, dass wir Executive Educa-
tion können“, freut sich Lutz Kaufmann,
Akademischer Direktor der WHU Execu-
tive-Development-Programme.
Unter Executive Education versteht man
hochkarätige und akademisch fundierte
Kurse für Manager, die in erster Linie die
Praxis der Teilnehmer im Blick haben,
aber auch die neuesten Forschungsergeb-
nisse in die Weiterbildung integrieren.
Dabei unterscheidet man zwei Bereiche:
Die offenen Managementseminare, bei
denen die Hochschulen in Konkurrenz
zu den zahlreichen nicht akademischen
Weiterbildungsakademien stehen, und
die maßgeschneiderten Programme, die
speziell auf die Bedürfnisse eines Unter-
nehmens zugeschnitten werden. Bereits
seit mehr als 50 Jahren bieten auslän-
dische Business Schools – die häufig
mit der wirtschaftswissenschaftlichen
Fakultät unserer Hochschulen gleichzu-
setzen sind – solche Managerkurse an.
So etwas wie den internationalen Ritter-
schlag bekam die „WHU Otto Beisheim
School of Management“ im vergangenen
Jahr mit dem „Excellence in Practice
Award 2010“ für ihr Führungskräftepro-
gramm beim Nutzfahrzeughersteller
MAN. Zum ersten Mal ging der Preis
der „European Foundation for Manage-
ment Development (EFMD)“ in Brüssel
(der größten Vereinigung von Business
Schools, Universitäten und Unternehmen
in Europa) an eine deutsche Hochschule.
Konzipiert und durchgeführt hat die WHU
MBA-Schulen bauen „norma-
les“ Seminarangebot aus
MBA-SPECIAL.
Ihren geplanten Einstieg in den Markt der „Executive Education“ haben
viele deutsche Hochschulen bislang nicht ernsthaft vorangetrieben. Nun gibt es die
ersten Erfolge, und immer mehr bauen das Segment der Managerweiterbildung
(zusätzlich zum klassischen MBA) aus.
special
mba