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standardisierten Verfahren durchge-
führte Bewertung von Maßnahmen,
Konzepten und Programmen des Unter-
nehmens im Personalbereich.
Personaldienstleister im Fokus
Da die beschriebenen fünf Dimensionen
für alle Mitarbeitergruppen gelten, hat
das „Great Place to Work“-Institut dieses
Jahr die Bewertung von Personaldienst-
leistungsunternehmen angepasst. Zu-
mal eine besondere Sensibilität in der
Öffentlichkeit hinsichtlich der Qualität
von Personaldienstleistern als Arbeitge-
ber besteht. Dementsprechend wurden
für die Bewertung der Personaldienst-
leister die Daten der externen und der
internen Mitarbeiter gesondert erhoben.
Da der Einfluss der Personaldienstleis-
ter auf die Arbeitsplatzkultur in Kun-
denunternehmen begrenzt ist, wurden
bei der Befragung der Leiharbeitnehmer
lediglich die Aspekte – also Rahmenbe-
dingungen, Betreuung und Förderung –
in Betracht gezogen, auf die der Dienst-
leister als Arbeitgeber direkten Einfluss
hat. Auch den Fragebogen im „Kultur
Audit“ hat das Institut um die Perspekti-
ve „Zeitarbeitskräfte“ erweitert.
Was die Besten besser machen
Bei den Ergebnissen der Studie zeigt
sich, dass die ausgezeichneten Unter-
nehmen den Benchmark bilden. So liegt
die Zustimmung der Mitarbeiter zu den
Aussagen im „Trust Index“-Fragebogen
in den Top 100 im Schnitt um 20 Prozent
über denen, die nicht zu den „Besten Ar-
beitgebern“ zählen. So zeigen sich etwa
große Unterschiede bei der Zusammen-
arbeit mit Kollegen. Der Aussage „Alle
ziehen an einem Strang“ stimmten 78
Prozent der Mitarbeiter bei den „Besten
Arbeitgebern“ und lediglich 49 Prozent
derjenigen in nicht platzierten Firmen
zu. Auch bei den Themen „Angemesse-
ne Beteiligung am Erfolg“ (67 Prozent zu
41 Prozent) oder „Aufmerksamkeit und
Anerkennung für jeden“ (78 Prozent
zu 51 Prozent) zeigt sich eine deutliche
Diskrepanz. Die größte Zustimmung der
Mitarbeiter erreichten die Arbeitgeber
der Top 100 bei der Frage nach einer
freundlichen Atmosphäre, in der sich
neue Mitarbeiter willkommen und gut
aufgenommen fühlen. Themen, die kri-
tisch bewertet wurden, sind solche, die
die Wertschätzung der Mitarbeiter be-
treffen: Insgesamt zeigt sich Handlungs-
bedarf in den Bereichen „Förderung und
Anerkennung“ sowie „Fürsorge“.
Ein Blick auf wichtige Kennzahlen
zeigt, dass sich auch dort die Mitarbei-
terorientierung der Unternehmen be-
merkbar machen kann. So weisen die
„100 Besten Arbeitgeber 2014“ einen si-
gnifikant niedereren Krankenstand aus
als nicht platzierte Unternehmen. Zwar
unterscheidet sich die Fluktuationsra-
te nur geringfügig; dass bei den besten
Arbeitgebern jedoch erheblich mehr Be-
werbungen (pro Mitarbeiter und Jahr)
eingehen, dürfte diesen Unternehmen
allerdings sichtlich helfen im Rennen
um die besten Fachkräfte.
Finden.
Fördern.
Halten.
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