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2.2015
Kein Wunder also, dass auf der E-world
energy &water auch die Banken vertreten
sind. Sie verteilen sich über die Hallen –
in Halle 3 sind es die Aareal Bank (Stand
3-123), Bayern LB (Stand 3-242) undNor-
dea (Stand 3-445), in Halle 1 die Société
General Corporate & Investment Banking
(Stand 1-219) undMorgan Stanley (Stand
1-125), in Halle 2 BNP Paribas (Stand
2-416) und Unicredit Bank (Stand 2-124)
und in Halle 7 die KfW Bankengruppe.
Sowohl in Halle 3 als auch in Halle 1
finden sich jene, die jede Art von Anla-
gen auf Sicherheit prüfen: der TÜV Nord
(Stand 3-448) und der TÜV Süd (Stand
1-322).
Hallen 1 und 2 – Heizen und Gas
Be-
tritt man die Messe über den Eingang
Süd, kommt man in die Halle 1, an die
sich die Halle 2 unmittelbar anschließt.
Diese beiden Hallen sind dem Thema
„Wärme-Energie“ oder „Heizen“ gewid-
met, auch wenn es manche Überschnei-
dung mit den „Stromausstellern“ gibt und
manche auch noch die Wasserwirtschaft
im Portfolio haben. Hier findet man die
„Gasversorger“ wie Shell (Stand 1-108)
und Total (Stand 1-441) – beide eher
von Tankstellen bekannt – sowie E.ON
Gas Storage (Stand 2-202) und Gazprom
(Stand 2.420). Beliefern diese vier Stadt-
werke, so ist Mainova (Stand 2-320) En-
ergiepartner des Endkunden in der Rhein-
Main-Region. Ein Zusammenschluss von
rund 100 Stadtwerken in Deutschland
ist die Thüga Gruppe (Stand 2-517). DB
Energie (Stand 2-328) wiederum bietet
energiewirtschaftliche Beratung, Strom-
und Gasversorgung für Industrie und
Gewerbe sowie technische Dienstleistung.
STEAG (Stand 1-410) wiederum arbeitet
sowohl mit Stadtwerken als auch mit En-
ergieerzeugern zusammen und entwickelt
Lösungen im Bereich Strom- und Wär-
meerzeugung. Viessmann (Stand 2-506)
wiederum ist Hersteller von Systemen der
Heiz-, Kälte- und Klimatechnik. In Halle
2 trifftman auch auf den Deutschen Wet-
terdienst (Stand 2-121), was auf den ersten
Blick verwundern mag, aber schnell ein-
leuchtet, wenn man an Wind- oder Solar-
energie denkt.
Hallen 4,5 und 6 – Alles Smart
Über-
quert man aus Halle 2 oder Halle 3 kom-
mend die Galerie, findet man in Halle 4
und der anschließenden Halle 6 sowie in
der Halle 7 alles zumThema „Smart Ener-
gy“. Hier findet man Bosch Energy and
Building Solutions (Stand 4-118), die ihr
Know-how imBereich Gebäude- und En-
ergieeffizienz der Immobilienwirtschaft,
dem produzierenden Gewerbe und der
Wohnungswirtschaft anbieten. MVV En-
ergie (Stand 4-110) ist nicht nur Energie-
versorger im Raum Mannheim, sondern
auch Dienstleister für die Wohnungswirt-
schaft und Industrie zur Steigerung der
Energieeffizienz. MVV besetzt alle Stufen
der Wertschöpfungskette – von der Ener-
gieerzeugung über den Energiehandel, die
Energieverteilung über eigene Netze bis
zum Vertrieb und zum Energiedienstleis-
tungsgeschäft. Und last but not least prä-
sentiert sich hier auch ABB (Stand 6-102),
mit seinen Energietechnikprodukten und
-systemen.
Halle 7 – Junge Firmen
Panasonic Com-
puter Product Solutions (Stand 7-301)
wiederum stellt die notwendige Infor-
mationstechnologie in Form von ent-
sprechenden Geräten sowie Softwarelö-
sungen bereit. Ebenfalls in Halle 7 ange-
siedelt ist die Deutsche Energie-Agentur
dena (Stand 7-315), die im Herbst 2000
gegründet wurde. Gesellschafter der dena
sind die Bundesrepublik Deutschland, die
KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die
Deutsche Bank AG und die DZ Bank AG.
Die dena agiert an der bisweilen heiklen
Schnittstelle zwischen Politik und Wirt-
schaft und fördert zukunftsweisende An-
sätze zur Steigerung der Energieeffizienz
und der Nutzung erneuerbarer Energien.
Nicht weit davon entfernt befindet sich
die Exportinitiative Energieeffizienz des
Bundesministeriums für Wirtschaft und
Energie (Stand 7-321), die deutsche Un-
ternehmen dabei unterstützt, diese Lö-
sungen auch auf anderen Märkten der
Welt anzubieten, und deren Ziel es ist, das
Marktpotenzial für deutsche Energieeffizi-
enztechnologien im Ausland zu erhöhen.
Dass in diesemUmfeld (Halle 7) auch
der große Gemeinschaftsstand für junge
innovative Unternehmen angesiedelt ist,
ergibt Sinn, denn es ermöglicht Synergien.
Denn oft sind es gerade diese jungen in-
novativen Unternehmen, die querdenken
und Lösungen finden, die wegweisend
für die Zukunft der Energiebranche sein
können.
Viel Prominenz wird auch
in diesem Jahr auf den
Messeständen erwartet.
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Marianne Schulze, Bergisch-Gladbach
Key Facts
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620 Aussteller aus 25 Nationen
stellten im vergangenen Jahr ihre
Produkte, Dienstleistungen und technologischen Lösungen im Bereich Energie- und Wasser-
versorgung vor.
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23.500 Besucher reisten aus über 70 Ländern
nach Essen, um sich über
die neusten Entwicklungen auf diesem Gebiet zu informieren.
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Mit insgesamt fünf Hallen
ist die E-world energy & water keine kleine, überschaubare Messe. Orientierung für die
Besucher erreichen die Messebetreiber mit ihrer inhaltlichen Hallenstrukturierung.