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02 | 2011
schen Architektur und Bauingenieurwe-
sen. Seit dem Wintersemester bietet der
Studiengang Bauingenieurwesen daher
die viersemestrige Vertiefung Gebäude-
Energie-Management (GEM) an. Sie ver-
knüpfe grundlegende Kenntnisse aus den
Bereichen Bauingenieurwesen und Ar-
chitektur mit Fachwissen aus der Gebäu-
detechnik. Das Spektrum der Vertiefung
konzentriere sich auf die Schwerpunkte
Gebäude und Management.
Schwerpunkte: Gebäudeenergie-
technik und -effizienz
Mit Gebäudeenergietechnik befasst sich
seit diesem Wintersemester auch ein
neuer Bachelor- und Master-Studien-
gang der Hochschule Zittau/Görlitz.
„Ziel ist die Ausbildung von Fachspezia-
listen, welche Gebäudeenergietechnik
sowohl den Neubau als auch die Moder-
nisierung von Bestandsgebäuden planen,
bauen und effizient betreiben können“,
so Studiengangberater Dietmar Rößler.
„Noch ist die Nachfrage allerdings ge-
ringer als geplant“, räumt er ein. So sei
der erste Studiengang nur mit zwölf statt
mit mindestens 20 Studenten gestar-
tet. Die Lage des Standorts spiele dabei
wohl ebenso eine Rolle wie die geringe
Technikaffinität vieler Studenten. Er sei
jedoch sicher, dass sich die traditionell
hohe Kompetenz der Hochschule im Be-
reich Energietechnik letztlich durchset-
zen werde.
„Energieeffizienz und Erneuerbare
Energien“ lautet der Titel des Bachelor-
Studiengangs, der ab Wintersemester
2011/12 an der Fachhochschule Frank-
furt am Main angeboten wird. Nach sie-
ben Semestern können die Nachwuchs-
ingenieure mit dem Abschluss „Bachelor
of Engineering“ ins Berufsleben starten.
Grundlage ist hier eine Stiftungsprofes-
sur des kommunalen Energieversorgers
Mainova AG. „Neue Herausforderungen
verlangen neue Wege. Doch noch fehlt es
in zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig
erneuerbare Energien an speziell qua-
lifizierten Ingenieuren“, erläutert deren
Vorstand Lothar Herbst die Motive für
die Kooperation. Vernetzter Städtebau
lautete dagegen die Neuausrichtung der
Technischen Universität Dortmund. Seit
dem Wintersemester 2010/11 baut hier
der Master-Studiengang „Architektur
und Städtebau“, auf das Bachelor-Studi-
um Architektur auf. Das Dortmunder
Modell setzt auf interdisziplinäre Ausbil-
dung und verknüpft Inhalte aus den Be-
reichen Architektur und Städteplanung
mit denen des Master-Studiengangs
Konstruktiver Ingenieurbau und Bau-
prozessmanagement. Durch die Vernet-
zung soll eine Weiterentwicklung über
die traditionellen Berufs- und Fachgren-
zen hinaus gefördert werden.
Die kulturelle Dimension von Metro-
polen steht imMittelpunkt des Bachelor-
Studiengangs „Kultur der Metropole“,
der seit dem Wintersemester 2009/2010
an der HafenCity Universität Hamburg
angeboten wird. Ziel dieses Studien-
gangs ist es, Metropolen in ihrer Kom-
plexität als Wirtschafts-, Lebens- und
Kulturraum im Wandel zu erfassen und
mithilfe unterschiedlichster Medien und
Kulturtechniken darzustellen.
Komplexe Umweltthemen halten
Einzug in die Studienwelt
Vernetzt präsentiert sich auch ein ge-
planter neuer Master-Studiengang der
Universität Leipzig. „Navigation und
Umweltrobotik“ soll ab dem Winter-
semester 2011/2012 die Disziplinen
Geodäsie und Geoinformatik, Elektro-
technik, Maschinenbau und Informatik
verbinden.
Er beschäftigt sich mit der Entwick-
lung von Assistenzsystemen oder au-
tonom operierenden Systemen zwecks
Einsatz und Nutzung in der realen und
komplexen Umwelt – also für Anwen-
dungen außerhalb von Labor- bezie-
hungsweise Fabrikumgebungen. Der
Studiengang richtet sich an Bachelor-Ab-
solventen der Richtungen Geodäsie und
Geoinformatik, Maschinenbau, Elektro-
technik, Bauingenieurwesen, computer-
gestützte Ingenieurwissenschaften und
Informatik, die Interesse an zukunftwei-
senden, ingenieurwissenschaftlichen Tä-
tigkeitsfeldern haben. Der Studiengang
befindet sich noch im Akkreditierungs-
verfahren.
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