Seite 69 - Immobilienwirtschaft_11_2011

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Einige grundsätzliche Ergebnisse der IPD-Studie:
Das Tema Energieefzienz ist in der Immobilienwirtschaf
angekommen.
Energieefziente Gebäude realisieren höhere Total Returns
als inefziente Immobilien.
Das Bestreben der Energieeinsparverordnung (EnEV), durch
erhöhte Anforderungen an Neubauten Energieeinsparungen
zu erzielen, scheint Erfolg zu haben.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich seit 2010 der
Trend abzeichnet, dass Wohnimmobilien mit einer bes-
die Immobilien vermitteln und anbieten. Sie empfehlen in er-
ster Linie die Dämmung der Gebäudehülle und den Einsatz
von Brennwerttechnik für die Heizungsanlagen. Es sind die
Maßnahmen, mit denen sich die größten Einsparpotenziale
erschließen und gleichzeitig die Vorgaben des Energieaus-
weises erfüllen lassen. Der Einsatz von regenerativen Energien
spielt in den Augen der Kauf- und Mietinteressenten – derzeit
zumindest noch – eine eher untergeordnete Rolle. Dies wird
sich vermutlich im Umfeld steigender Energiepreise und stetig
besserer Technologie in den nächsten Jahren ändern.
„Eine schnelle und sehr kostenefziente Form
seren Energieefzienz eine höhere
Netto-Cashfow-Rendite erzielen. Sie
generieren außerdem höhere Mie-
teinnahmen und besitzen einen hö-
heren Verkehrswert. Außerdem kann
bei Wohnobjekten mit einem besseren
Energie-Rating der größte Anteil der Be-
wirtschafungskosten auf die Mieter um-
gelegt werden.
Bessere Vermietbarkeit
Ähnlich wie bei den Wohnobjekten
zeichnet sich auch bei Nicht-Wohnim-
mobilien der Trend ab, dass Investitionen
in Energieefzienz mit einem höheren
Total Return einhergehen. Weiterhin
zeigt die Studie auf, dass energieefzi-
ente Immobilien in Großstädten einen
höheren Energieverbrauch und -bedarf
aufweisen als vergleichbare Immobilien
in anderen Städten. Gleichzeitig erzielen
sie einen höheren Verkehrswert und las-
sen sich schneller vermieten als inefzi-
ente Immobilien.
Die Analyse der Bewirtschaf-
tungskosten hat gezeigt, dass efziente
Gebäude sich auch durch geringere
Bewirtschafungskosten
auszeichnen,
wobei insgesamt im Gewerbebereich
weniger Kosten auf den Nutzer umgelegt
werden als bei Wohnimmobilien.
Da Energieefzienz ein Feld mit vie-
len Möglichkeiten ist, stellt sich die Fra-
ge, mit welchen Maßnahmen man die
efektivste Reduzierung des Verbrauchs
erzielt und welche Maßnahmen der
Markt favorisiert. Hinweise zu Letzterem
gibt der Marktmonitor Immobilien 2011.
In die Analyse, die von der Hochschule
für Wirtschaf und Umwelt Nürtingen-
Geislingen erstellt wurde, fossen die
Antworten von 397 Unternehmen ein,
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