Seite 67 - Immobilienwirtschaft_11_2011

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sein. Er plant nicht nur energieefziente und ökologische Ge-
bäude, sondern hat auch die Finanzierung im Blick. Seine Ent-
würfe stehen unter den Aspekten: Ökologisch verantwortlich,
integrativ, energetisch sinnvoll, sozial, fnanzierbar. Zu den ak-
tuellen Projekten zählt ein Mehrfamilienhaus aus Holz.
Pilotprojekte im Bestand
Welche Maßnahmen zur Energieefzienz ergrifen werden,
hängt immer vom Objekt selbst ab. Grundsätzlich kann die
Mehrzahl der Technologien sowohl bei neuen als auch bei be-
stehenden Immobilien eingesetzt werden, wie zwei Maßnah-
men der Bremer Gewoba zeigen. Das Immobilienunternehmen
hat im Rahmen eines Dena-Pilotprojekts zwei Mehrfamilien-
häuser saniert. „Bei dem Gebäude aus den 1950er-Jahren war
der Zielwert ein Energieverbrauch von 40 Kilowattstunden
pro Quadratmeter, bei dem Gebäude aus den 1960er-Jahren
wollten wir den Verbrauch auf 60 Kilowattstunden pro Qua-
dratmeter senken“, berichtet Stefan Fölsch, Abteilungsleiter
Technisches Bestandsmanagement. Bei beiden Häusern hat das
Unternehmen die Hüllen komplett gedämmt: Die Außenwand
mit 20 Zentimetern, die Kellerdecke mit 10 Zentimetern und
die oberste Geschossdecke zum unbeheizten Dachraum mit 24
Zentimetern. In dem 1950er-Mehrfamilienhaus wurden in den
Wohnungen dezentrale Ablufanlagen installiert und die Heiz-
zentrale durch eine Gaszentralheizung mit Brennwerttechnik
in Kombination mit einer solaren Energiezentrale ersetzt. Bei
dieser Technik geht die gewonnene Energie nicht über einen
Puferspeicher, sondern wird direkt in den Kreislauf der Warm-
wasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung eingespeist.
Bei dem in den 1960er-Jahren errichteten Haus ließ die
Gewoba die Solarkomponente weg und baute stattdessen eine
Lüfungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
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