Internetbannern für den Ausbildungsberuf
werben. Im Moment absolviert sie an der
EBZ Business School den Masterstudien-
gang Real Estate Management. Der Wille
zur kontinuierlichen Weiterbildung zahlt
sich aus: Seit dem 1. Januar 2012 ist sie
für den VdW Rheinland Westfalen tätig, hat
dort Aufgaben im Verbandsmarketing über-
nommen.
Ist die Wohnungswirtschaft verstaubt, wie
es ihr manche Kritiker vorwerfen? „Die
Frage kann ich nicht einfach mit ja oder
nein beantworten“, so Mirja Kothe. „Es gibt
auf jeden Fall Unternehmen mit sehr einge-
fahrenen Strukturen, aber auch viele inno-
vative Arbeitgeber. Auf jeden Fall hat die
Wohnungswirtschaft ein eigenes Profil und
ist viel bunter und abwechslungsreicher als
man ihr das von außen oft zutraut. Diese
Erfahrung habe ich ja auch selbst machen
dürfen.“
Kurz vorgestellt: Jan-Marco Montag
Jan-Marco Montag, geboren am 12. August
1983, spielt seit vielen Jahren erfolgreich
Hockey: 2005 nahm er als Mitglied der
Deutschen Hockeynationalmannschaft an
der Europameisterschaft teil und belegte
den dritten Platz, 2006 war der Abwehr-
spieler dabei ,
als die deutsche
Mannschaft bei
der Weltmeister-
schaft in Mön-
chengladbach
den Titel von
2002 er folg-
reich verteidigte.
2007 gewann er
die Champions
Tr ophy und
schließlich im
Jahr 2008wurde
er zu einem waschechten Olympiasieger,
als die deutsche Mannschaft in Peking die
Goldmedaille holte. 2010 folgte die Deut-
sche Meisterschaft, 2011 wurde er mit der
Nationalmannschaft Europameister.
Ähnlich wie Mirja Kothe ist auch er nicht
gezielt auf die Branche aufmerksam
geworden oder hat sich gar aufgrund ihres
Rufs für die Wohnungs- und Immobilien-
wirtschaft entschieden: „Ich hatte nicht
geplant, Immobilienkaufmann zu werden.
Stattdessen hatte ich schon ein BWL-Stu-
dium aufgenommen und dann festgestellt,
dass mir das zu trocken und zu theoretisch
war.“ Ein glücklicher Zufall, dass Jan-Marco
Montag in der deutschen Hockeynational-
mannschaft spielte und heute noch spielt:
Durch seinen Mannschaf tskameraden
Florian Kunz wurde er auf die Immobili-
enwirtschaft aufmerksam. „Dafür bin ich
Florian heute noch dankbar.“
Es folgte die Ausbildung zum Immobilien-
kaufmann, erst bei Kunz & Kunz Immobi-
lien und im Anschluss beim Unternehmen
Langen Massivhaus in Mönchengladbach.
In deren Rahmen kam Jan-Marco Montag
zum ersten Mal mit dem EBZ in Kontakt,
wurde nämlich auf das EBZ Berufskolleg
geschickt, um dort den schulischen Teil
seines Wegs zum Berufsabschluss zu absol-
vieren. Ende des Jahres 2009 machte er sich
schließlich als Makler selbstständig, heute
arbeitet er für die Frankonia Eurobau AG
und betreut das Premium-Projekt Gerling
Quartier in Köln.
Die Stärken der Wohnungs- und Immobi-
lienwirtschaft verortet Jan-Marco Montag
ähnlich wie Mirja Kothe: „Es wird eigentlich
nie langweilig, das ist der größte Vorteil an
meiner Arbeit. Ich lerne viele interessante
Menschen kennen, begleite spannende
Projekte wie jetzt das Gerling Quartier,
kann Initiative zeigen und Ideen entwi-
ckeln. Es war auf jeden Fall richtig, mich
für die Immobilienwirtschaft als Branche
zu entscheiden.“ Entsprechend will er ihr
auf jeden Fall treu bleiben und denkt im
Moment darüber nach, seine Karriere durch
einen Bachelorabschluss Real Estate an
der EBZ Business School nachhaltig weiter
voranzutreiben. „Ein berufsbegleitendes
Studium wäre jedenfalls perfekt.“
Die Hauptrolle in seinem Leben nehmen
nun allerdings erst einmal die Olympischen
Spiele 2012 in London ein. Dort soll die
Goldmedaille das Ziel sein.
Neues Material liegt schon bereit
„Wir freuen uns darüber, dass wir mit Mirja
Kothe und Jan-Marco Montag zwei sym-
pathische, junge Gesichter für die Azubi-
Kampagne gefunden haben“, sagt Thomas
Schaefers. „Mit ihren Lebensläufen als
erfolgreiche Sportler und ihren positiven
Erfahrungen im Beruf sind sie glaubwür-
dige und überzeugende Vorbilder für junge
Leute in ganz Deutschland.“
Das Werbematerial der Kampagne „Du bist
mehr Immobilienprofi, als du denkst!“ ist
bereits aktualisiert worden und steht allen
interessierten Unternehmen zur Verfügung.
Wie schon in den Vorjahren gehören dazu
Flyer, Plakate, Kugelschreiber, Vorlagen für
Kino- und Radiospots sowie Werbebanner
und Messestände. Der GdW und seine Regi-
onalverbände werden auch in 2012 wieder
Ausbildungs- und Studienmessen wie etwa
die bundesweiten STUZUBI-Veranstaltungen
nutzen, umoffensiv für denAusbildungsberuf
und die Wohnungswirtschaft zu werben.
Andreas Winkler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
EBZ – Europäisches Bildungszentrum
der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
Weitere Informationen unter
Quelle: GdW
Jan-Marco Montag
Quelle: privat
Die Wohnungswirtschaft
3/2012
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