Seite 9 - DIE_WOHNUNGSWIRTSCHAFT_10_2011

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Zwischen dem Land
Berlin
und dem Verband Berlin-Bran-
denburgischer Wohnungsunter-
nehmen (BBU) wurde eine neue
Klimaschutzvereinbarung un-
terzeichnet. Ziel der neuen Ver-
einbarung: Die unternehmens-
spezifische Definition eines
CO
2
-Deckels je Wohnung. Die
Vereinbarung ist ein Rahmenab-
kommen, auf dessen Grundlage
die BBU-Mitgliedsunternehmen
eigene Klimaschutzvereinba-
rungen abschließen können. In
diesen Einzelvereinbarungen
soll auf Grundlage der von
den jeweiligen Wohnungsun-
ternehmen bisher erreichten
Klimaschutzerfolge für ihre
Wohnungen ein unternehmens-
spezifischer Höchstwert für
jährliche CO
2
-Emissionen bis
2020 festgeschrieben werden.
So soll sichergestellt werden,
dass die Wohnungsunterneh-
men den beim Klimaschutz
erreichten hohen Standard
mindestens halten. „Von dem
neuen Abkommen versprechen
wir uns in den neun Jahren bis
2020 einen kumulierten CO
2
-
Entlastungseffekt von mindes-
tens 7,7 Millionen Tonnen. Im
Vergleich zu 1990 emittierten
unsere Mitgliedsunternehmen
heute pro Jahr rund 860.000
Tonnen CO
2
weniger. Dieser
Standard muss gehalten wer-
den“, erläuterte BBU-Vorstands-
mitglied Maren Kern. Mit dem
Abkommen sagt der BBU zu,
möglichst viele Wohnungsun-
ternehmen zum Abschluss einer
eigenen Vereinbarung bewegen
zu wollen. Die CO
2
-Emissionen
der BBU-Wohnungen sind
zwischen 2006 und 2010 im
Durchschnitt von 2,15 Tonnen
auf nun nur noch 1,8 Tonnen
gesunken. Nach neuesten Zah-
len des GdW Bundesverband
deutscher Wohnungs- und Im-
mobilienunternehmen liegt der
durchschnittliche CO
2
-Ausstoß
je Wohnung bundesweit bei
rund 2,17 Tonnen.
BBU, Berlin
Neue Klimaschutzvereinbarung
mit der Wohnungswirtschaft
Im Jahr 2010
investierten die
Mitgliedsunternehmen des vbw
Verband baden-württembergi-
scher Wohnungs- und Immobi-
lienunternehmen über 1,2 Mil-
liarden Euro in den Erhalt, die
Verbesserung und den Neubau
von Wohnungen. Allein über
620 Millionen Euro flossen
in den Neubau. Insgesamt er-
stellten die Unternehmen rund
2.130 neue Wohnungen. Das ist
mehr als das 1,5-fache des Jah-
res 2009. „Wir stellen fest, dass
unsere Mitglieds­unternehmen
zwar immer noch auf einem
hohen Stand ihre Wohnungen
modernisieren, aber insbeson-
dere das Inkrafttreten der Rege-
lungen des Erneuerbare Wärme-
gesetzes Baden-Württemberg
für den Wohnungsbestand im
Jahr 2010 hat zu einem Abwar-
ten geführt“, erklärte Gerhard
A. Burkhardt, Präsident des vbw
den Investitionsrückgang von
rund 14 Millionen Euro in die-
sem Bereich. Zwar investierten
die Wohnungs- und Immobili-
enunternehmen im vergange-
nen Jahr rund 600 Millionen in
den Erhalt und die Modernisie-
rung des Wohnungsbestandes.
Der Verband hatte aber weit
höhere Modernisierungsleis-
tungen erwartet, hieß es auf
der Jahrespressekonferenz des
Verbandes.
vbw Baden-Württemberg
Wohnungswirtschaft
investiert 1,2 Milliarden Euro
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