Seite 23 - CONTROLLER_Magazin_Software_Kompendium_2014_2015

Basic HTML-Version

Der zufriedene Kunde genießt heute den großen Vor-
teil der dynamischen Auswertung. Die Datenbank und
das System ermöglichen individuelle Analysen, ohne
Unterstützung durch die IT Abteilung. Das Datenerfas-
sen entfällt, redundante Daten sind nicht mehr vor-
handen und der Datentransfer kann in wenigen Minu-
ten durchgeführt werden. Gerade im Reporting, bei
welchem es wichtig ist, schnell spezifische Berichte zu
generieren, stellt die CoPlanner-Lösung einen großen
Mehrwert dar. Mehrdimensionale Reports generieren
sich automatisch, dadurch muss sich der Kunde nicht
mehr mit der Datenaufbereitung beschäftigen und
kann sich den Inhalten widmen. Aus Controller-Sicht
hat sich das Arbeitsfeld dadurch wesentlich verbessert.
Beispiel Industrieunternehmen
Mit einem Konzernumsatz von rund EUR 3 Mrd. und
etwa 8.500 Mitarbeitern weltweit ist das international
ausgerichtete österreichische Industrieunternehmen
eines der führenden Unternehmen in der Verarbei-
tung landwirtschaftlicher Rohstoffe in Zentral- und
Osteuropa.
In seiner größten Division setzt der weltweit agie-
rende Konzern auf CoPlanner für die Budgetierung
und das Forecasting: Angesichts der Deregulierung
des Marktes und den gestiegenen Anforderungen
an die Planung soll die Einführung einer Controlling
Software hier Abhilfe schaffen und zugleich die Dauer
des Planungsprozesses reduzieren. Eine wesentliche
Anforderung war die Erhöhung der Transparenz
innerhalb der Konzernunternehmen. Dabei spielen
typische Beziehungen zwischen Produktions- und
Vertriebsgesellschaften genauso eine Rolle wie bei-
spielsweise die Lohnveredelung zwischen produzie-
renden Einheiten. Die Anbindung unterschiedlicher
Datenquellen, wie zum Beispiel SAP, ist ein weiterer
elementarer Aspekt, ebenso die Validierung von Ein-
gaben in Echtzeit und Simulationen anhand zentraler
Rechenparameter, beispielsweise im Rahmen der
Produktionskostenberechnungen. Die Basis dieser
Berechnungen wird über die Planung des Einkaufs-
und der technischen Produktionsparameter gelegt.
Als Ergebnis werden die neu ermittelten Lagerbestän-
de inklusive Handelswarenzukäufen und gezielten
Umschichtungen eruiert. Durch die Absatzplanung
wird das Lager wiederum abgebaut und aggregiert
in die Bilanz übergeleitet. Diese bildet neben der G&V
sowie dem direkten Finanzplan das Endergebnis des
Planungsprozesses, der sich überdies aus Umsatz-,
Personalkosten-, Kostenstellenplanung und Investi-
tionen zusammensetzt. Finale Bilanz-Anpassungen
können komfortabel mit dem Buchungsautomat
vorgenommen werden. Im letzten Schritt wird das
abgestimmte Konzernergebnis automatisiert nach
SAP zurückgegeben.
Um die individuellen Ansprüche effizient abzudecken,
wurde im Projekt die Enterprise Edition modular erwei-
tert. Von großer Bedeutung war, dass die wesentlichen
Bestandteile vom Kunden selbst aufgebaut werden
können. Auch künftig werden, nach den positiven
Erfahrungen, Erweiterungen in Eigenregie vom Kun-
den durchgeführt.
Softwareanbieter
CoPlanner Software & Consulting GmbH
Internet
Projektname/
Aufgabenstellung
Projektcontrolling
Budgetierung und Forecasting mit
CoPlanner
Dauer des Projekts
5 Monate/6 Monate
Kundenunternehmen
Anlagenbau
Industrieunternehmen
Branche
Anlagenbau
Industrie
Mitarbeiterzahl
>300
Short Facts