auf dem Gebiet der BSC-Software dar. Aber
auch die
Größe der Organisation und der
Marktanteil
des Softwareherstellers im BSC-
Markt können über dessen Leistungsfähigkeit
Aufschluss geben. Ein weiteres wichtiges Ein–
zelkriterium hinsichtlich der Qualität eines An–
bieters bilden Referenzprojekte, die Hinweise
auf die Erfahrungen eines Softwareherstellers
geben.
Damit der
Service
des Softwareunternehmens
für deutsche KMUs auch kurzfristig vor Ort
sichergestellt werden kann, vereinfacht eine
deutsche Niederlassung
des Anbieters die
Prozesse. Des Weiteren kann bei einem ge–
planten unternehmensweiten oder internationa–
len Einsatz der BSC-Anwendung die Präsenz
des Anbieters durch Partnerschaften mit aus–
ländischen Softwareanbietern oder durch ein
eigenes Vertriebsnetz gewährleistet werden
(vgl. dazu
Kipker/Siekmann/Wildhagen,
2003,
S. 18;
Marr/Neely.
2003, S. 238 ff sowie Jonen/
Lingnau/Weinmann,
2004, S. 14).
Ad (2): Allgemeine
Produktanforderungen
Der Einsatz der BSC-Software in einembe–
stimmten Unternehmen ist vor allem dann hilf–
reich, wenn damit die unternehmensspezi–
fischen Anforderungen bzw. Gegebenheiten
ab–
gebildet werden können. Dies impliziert ein aus–
reichendes Maß an Flexibilität der Software. Mit
Hilfe des Kriteriums der
Zielgruppenadäquanz
kann die Ausrichtung einer Anwendung hin–
sichtlich Unternehmensgröße und Alter der
Organisation (z. B. Start-Up-Unternehmen, KMU
oder Großunternehmen) geprüft werden.
Damit ein Unternehmen seine eigenen cha–
rakteristischen strategischen Ziele definieren
kann, muss eine
freie Wahl der BSC-Per–
spektiven
gewährleistet sein. Darüber hinaus
ist es sinnvoll, dass sich die Balanced Score–
card IT-technisch
mit weiteren Perfor-
mance-Measurement-Systemen wie dem
Risiko- oder Qualitätsmanagement ver–
binden lässt.
Referenzkunden des Hersteller–
unternehmens können auch in diesem Zu–
sammenhang Aufschluss über die Flexibilität
und
die Anwendbarkeit des Softwareproduktes
geben. Bei einem internationalen Einsatz der
Anwendung durch das Unternehmen kann
eine Integration weiterer Benutzersprachen
hilfreich sein (vgl.
Jonen/Lingnau/Weinmann.
2004, S. 14f),
Ad (3): Systemtechnische
Anforderungen
Unter systemtechnischen Anforderungen sind
solche Kriterien zu verstehen, die eine
Einbin–
dung der BSC-Software
in das vorhandene
IT-System
des KMU ermöglichen sowie vom
User enwünschte Formen der Darstellung von
Informationen, spezifische Kommunikations–
strukturen und eine
leichte Bedienbarkeit
gewährleisten (vgl. als Überblick hinsichtlich
wichtiger technischer Anforderungen an eine
68
BS<
j
Anf
C-So f twa r e -
A o r de r ungen
Anbieterspezifische
Anforderungen
Allgemeine
Anforderungen
Gröfiedor
Organisation
Deutsche
Niederlassung
Partnerschaften
Zielgrtjppe
Slart-Up-
Unterrwtimen
GroO-
untemehmen
BSC-
Perspektiven
PM-
Kotuepl
Reterenzkunden
Benutzerspractw
Englisch
I C
Technische
Anforderungen
Betnebssysterne
Web-
Fdhigkeit
Mail-
Unlerstülzung ,
Benutzer-
Verwaltung
Integrabons-
moglichkeil
OLAP-
FähigkeK
rahigkeil
IfBünuttflfotwftachBy
Funktionale
Anforderungen
Arxaiyse-
funktKK\alilät
Ampei-
funkHonalität
Zeitreihen-
analyse
Orill-Down-
FunMwnaliiai
Anreizsystem
Ursactw-Wirkungs-
Kette
Aklionsptan
Standard-
Benctite
Ad-hoc-
Reporting
Pull- urxl Push-
Konzepl
— B e n u t z e r - —
freundlichkeil
Abb. 2: Bet»ertungskriterien für eine BSC-Software (in Anlehnung an Jonen/Ungnau/Weinmann. 2004, S. 25)
Kostenstruktur
Service &
Dienstleistungen
Installation und
Anpassung
Schulung
Wartung
Weilerentwicklung
Einrichtung
Support
Telefon
(Hotline)
Internet
(Online-H(lfe)
Wartung
Weiterentwicklung
MntB
Wechsel
Schulungs-
anget»!
ONTROLLER