Seite 94 - 2007-02

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magazin 2/07 - Helmut Hopp
theorie sieht in der ModeilvorsteÜLing
einer vernetzten Organisation eine durch–
aus t r ag f äh i ge Zukunf tsperspe l<t i ve .
Dabei versteht ma n unter Netzwerken
stabile komplexe und mehrdimensionale
Beziehungsgeflechte, diedie Bewäl t igung
komplexer Aufgaben spürbar effektiver
und effizienter machen können " .
Dr i t t ens muss der angemessene
Einsatz mode r ne r Informat ions- und
Kommunikat ionstechniken zum Nut zen
der Entwicklung moderner Verwal tungen
noch wei ter an Bedeutung gewinnen. Im
Rahmen der eGovernment-Bestrebungen
sind die Mögl ichkei ten noch keineswegs
ausgereizt. „Hier bedarf es einer wesent–
lich systemat ischeren Kooperation und
Entwicklungsstrategie, um die Potenziale
dieser Technik ftjr das öffentliche Gemein
wesen effizienter zu nutzen"' '^
Es steht aber außer Zweifel, dass diese
Forderungen an das zukün f t i ge Ver–
wa l t u n g sma n a g eme n t nur real isier t
werden können, wenn das jeweils interne
Organisations- und Personalmanagement
notwendige Voraussetzungen schafft.
So müssen die Organisationsstrukturen
offen und flexibel genug sein, um den
unerlässlichen Entwicklungen auch ge–
nügend Entfaltungsraum zu ermögl ichen.
Insofern sind Organisat ionsgestal tung
bzw. Organisat ionsentwicklung bedeu–
tende Erfolgsfaktoren fiJr die Zukunft der
Verwal tung. Das Personal muss auf Ver–
änderungsbereitschaft und Innovations–
fähigkeit ausgerichtet werden. In diesem
Zusammenhang sind Personalplanung,
Personalauswahl und Personalentwick–
lung betont strategisch auszurichten.
Z u d em müssen die po l i t i schen Ver–
t retungskörperschaf ten stärker in die
Über legungen mi t einbezogen werden.
Ohne akt ive Betei l igung der pol i t ischen
Akteure können die Entwicklungen nicht
nachhal t ig umgesetzt werden. Hier stellt
sich die Frage, ob die Rat ional i tät einer
modernen Verwal tung mi t der Rationali–
tät der Politik künft;ig besser in Einklang
gebracht werden kann.
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Die frühere Bezeichnung lautete Kommunale
Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfa–
chung (KGSt)
Vgl. Budäus, D. 2006 . S. 174ff.
Vgl. Budäus, D. 2006 , S. 174f.
Budäus, D. 2006 , S. 179
Budäus, D. 2006 . S. 179
Budäus. D. 2006 . S. 179
Hopp, H. / Göbel, A. 2004 , S. 24
Schedler. K. / Proeller. I 2000 , S. 5
Bundesministerium des Inneren 2006 , www.
Vgl. Heinz, R. 2000 . S. 3f.
Vgl. Heinz. R. 2000 . S. I l f f .
Simon. H. 2000 . S. 9
Vgl. Heinz, R. 2000 . S. 16f.
Heinz. R 2000 , S. 21
VgL Heinz, R. 2000 , S.21f.
Rode. U. 2000 , S. 11
KGSt 1996. S. 30
Vgl. Innenministerium Baden-Württemberg
2001
Rode. U. 2000 . S. 5
Budäus, D. 2002 , S 27
Schedler. K / Proeller, I 2000 , S. 61
Vgl. Heinz, R. 2000 , S. 19ff.
Heinz, R 2000 . S 20
Vgl Macharzina. K. 1999. S. 421 ff.; Staehle, W.
H. 1994 ,S. 805ff.
Bolay, EW. 2001 . S. 183
Vgl. Reichard, Ch 1994, S. 55
Zur Zusammenarbeit von zentralen und dezen–
tralen Einheiten vgl. KGSt-Bericht 0 5 / 2 0 0 6
Vgl Siepmann, H / Siepmann. U, 1995 ,
S. 2871.
Brückmann, F / Walther, N. 1996, S. 3
Vgl. Weber, j . 1999, S. 20ff.
Weber, j . 1999, S. 42
Reichard, Ch. 1994. S. 56
Albers. H 2003 . S 125
Walkenhaus. R. 2006 . S. 165
OECD steht für Organisation for Economic
Cooperat ion and Development ; deutsche
Übersetzung: Organisation für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung
GTZ = Deutsche Gesellschaft für Technische
Zusammenarbeit
Budäus, D. 2005 , S. 2
Vgl. Schiller Ch. 2006 , S. Iff.
Vgl. Budäus. D. 2006. S. 182ff.
Budäus, D. 2006 , S. 182
Budäus, D. 2006 . S. 183
Vgl. Vahs, D. 2003 , S, 491
Budäus, D. 2006 , S. 183
Zuordnung CM-Themen-Tableau
01
06
19
A
S
P
200