Seite 82 - CONTROLLER_Magazin_2004_04

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Controller
magazin 4/04 - Albrecht Deyhle / Markus Kottbauer
5.
6.
Multilingual (can) (5 Gewichte) - in
wie vielen Sprachen können wir Trai–
ner antreten innerhalb der Team–
talente; das betrifft dann weniger die
öffentlichen als vielmehr die Firmen–
seminare;
Multibranchen (must) (6);
Multizielgruppen (Produktion, For–
schung, Verkauf, . . .) (must) (9);
Umlaufvermögen - erhält in der Ge–
wichtung 3 0 Punkte
7. Patenrolle (9):
a. FiJr neue Trainer im Unternehmen;
b. Kundenbindung erhalten, obwohl
es ein anderer Trainerkollege
macht.
8. Freude sich zu sehen im Trainerteam
und in der „Bodenstation"
(8):
a. Neuen das StallgefiJhl geben;
b. Aufgehoben sein in der sog.
Bodenstation.
9. Ri jcken freigehal ten bekommen
durch Bodenstation (6).
10. Beziehungsfunktion zu anderen Or–
gani sat ionen inkl. Wet tbewerbs –
kollegen (7):
a. Mitwirkung in Gremien: IGC, ICV,
HCC,...;
b. Gastvorträge an Universitäten /
Fachhochschulen;
c. Fachartikel in Drittzeitschriften
(außer Controller Magazin).
z. B.: Personalzeitschrift, Zeitschrift
TU Graz.
Das nachstehende Beispiel macht einen
Vorschlag, wie
eine Summe der nicht
greifbaren Vermögenswerte
zu bilden
ist - nämlich das
Bild der Smilies.
Ge–
zeigt sind drei Stufen von solchen Smilies.
Dazu kämen 2 Zwischenstufen. Das ent–
spräche wieder der
Fünfer-Skala,
die sich
bei allen Scoring-Modellen
immer wie–
der als vorteilhaft herausgestellt hat.
Auch im
Wissensbilanz-Scoring-Modell
liegen wieder die Noten dahinter mit 5
als die bes te ; also das umgekehrte
Schulnotenprinzip.
Man könnte einen Durchschnitts-Smily
anbieten. Oder man lässt das Gesamt–
bild der Smilies auf sich wirken und fin–
det rein optisch zu einer Art Durchschnitt.
Wesentlich ist die Veränderung.
Beson–
ders großer Anwendungsnutzen lässt
sich gewinnen, wenn man vergleichen
kann heute mit dem letzten Mal, da es
gemacht worden ist - bzw. wenn eine
Veränderungsrichtung als Zielgröße
angegeben ist. Der Pfeil waagrecht be–
deutet:
halten;
der Pfeil nach oben be–
deutet:
verbessern.
Das gezeigte Beispiel im Ergebnis ent–
stand in der Zusammenarbeit von 2
Trainer-Kollegen. Besser wäre es natür–
lich,
wenn das gesamte TVainer-Team
dies erarbeitet hätte. Das erfolgt auch
noch bei einer der kommenden Klausu–
ren der Trainer an der Controller Akade–
mie. Die hier vorgestellte Wissensbilanz
beinhaltet vor allem Intangible Assets
aus dem Bereich Humankapital. Bei der
Weiterentwicklung wäre dann auch noch
zu prüfen, ob diese Bilanz um weitere
Werte aus den Bereichen Innovations-,
Kunden-, Lieferanten-, Prozess-, Standort-
und Investor Kapital zu ergänzen ist. Dies
ist eine Gliederung der Intangible Assets,
wie sie vom Arbeitskreis „Immaterielle
Werte im Re chnungswe s en " der
Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebs–
wirtschaft e. V in DER BETRIEB (Heft 23
vom 6.6.2003) vorgestellt wurde. Die
Methodik ist aber auch in der jetzigen
Form und Arbeitsweise herzeigbar als
Pilotbeispiel.
Besonders
wertvoll ist der Teamprozess
des veränderten Machens. Dann kommt
echt in einem solchen
Wissenbilanz–
vergleich
etwas an Controlling-Erkennt–
nissen heraus. Wobei der Prozess des
miteinander Machens fast genau so wich–
tig istwie das, was nachher herauskommt
als Smilies-Resultat.
Hinter dem
Halten steckt übrigens auch
eine Veränderung,
obwohl das optisch
nicht so aussieht. Wenn man schon gut
ist, bildet es stets aufs Neue eine große
Kraft, gut zu bleiben. Man muss in der
Lage sein, die Uhr immer wieder auf Null
zu stellen. Das Denken „das passt schon"
oder „wir sind sowieso schon sehr gut"
ist schon eine Einladung zum Einschla–
fen. Da die Umwelt sich verändert, ist
auch intern innerhalb des Unternehmens
ständig an Veränderungsprozessen zu
arbeiten, um die Spitze zu halten. Das
gilt besonders bei Dienstleistungs-
untemehmen,
wo viel mehr Mitarbeiter
als in anderen Branchen
unmittelbaren
Kontakt mit den Kunden
haben.
Zuordnung CM-Themen-Tableau
13
15
25
G
P
S
Mitglieder des neu bestellten Kuratoriums des ICV eV - Internationaler
Controller Verein -
(V.
l.) Dr Albrecht Deyhle, Hillert Onnen, Ragnor Nilsson, Prof. Dr Jürgen Weber {nicht im Bild Dr Ernst E Schröder)
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