CM Controller magazin 4/04 - Sandra Belser / Oliver Berchtold
Frühv^/arnsystem:
Internes
Kontrollsystem;
• Kontrollen
• Interne und externe Beobachtungen
• Risiko-Controlling
• Organisatorische Sicherungsmaßnahmen
• interne Revision
• Kontrollen
• Richtlinien, Regelwerke
Die Umsetzung der Ziele erfolgt durch
Konzentration auf die Realisierung der
nachfolgend dargestellten Prinzipien und
Maßnahmenbereiche:
»• Überwachungsmaßnahmen:
• organisatorische und EDV-tech–
nische Sicherungsmaßnahmen,
• Kontrollen;
»• Richtlinien und Regelwerke;
»• Interne Revision,
Überwachungsmaßnahmen
Grundsätzl i ch kann bei den Über–
wachungsmaßnahmen des
IKS zwi–
schen organisatorischen / EDV-tech–
nischen Sicherungsmaßnahmen und
Kontrollen
unterschieden werden.
(Risiko-) Controlling
Das (Risiko-) Controlling beinhaltet alle
Planungs-, Steuerungs- und Kontroll–
instrumente. Im Rahmen der Planung
werden bestandsgefährdende Risiken
aufgedeckt und quantifiziert. Darauf auf–
bauend können entsprechende Gegen–
maßnahmen ergriffen und im laufenden
Geschäftsprozess begleitet werden. Dar–
über hinaus erfolgt hier auch die Infor–
mationsversorgung der Entscheidungs–
träger über das Risiko.
Frühwamsystem
Während im Controlling vor allem quan–
titative Größen wie Kosten, Erlöse oder
Deckungsbeiträge im Fokus stehen, be–
rücksichtigt ein Frühwarnsystem wesent–
lich stärker auch die weichen, quantitativ
nicht eindeutig bestimmbaren Faktoren.
IKS zum einen
die Genauigkeit und Zu–
verlässigkeit der Zahlenwerke
gewähr–
leistet und zum anderen die Einhaltung
des unternehmensinternen Regelungs–
werkes unterstützt werden.
PRINZIPIEN UND MASSNAHMEN-
BEREICHE EINES EFFIZIENTEN
INTERNEN KONTROLLSYSTEMS
Wie
0.
a. wird mit der Einführung eines
IKS die Zielsetzung der
»• Absicherung von
V e r m ö g e n s -
und
zahlungsrelevanten Prozessen sowie
»* die Überwachung von deren ord–
nungsgemäßen und wirtschaftlichen
Bearbeitung
verfolgt.
Organisatorische und EDV-technische
Sicherungsmaßnahmen umfassen lau–
fende, automatische, fehlerverhindernde
Maßnahmen und sind
in der Aufbau-
und Ablauforganisation integriert,
z. B.
»• Funktionstrennung,
Zugriffsbeschränkungen auf Daten,
»• Prozessdefinition und -dokumenta-
tionen, Arbeitsanweisungen,
•* Unterschriftenregelung,
etc.
Kontrollen dienen zur Überprüfung der
Richtigkeit und Vollständigkeit der für
einen Arbeitsprozess anfallenden Ar–
beitsschritte.
Kontrollen können manu–
ell oder durch Informat ionssysteme
durchgeführt werden. Um ein effizientes
und wirtschaftliches
IKS
sicherzustellen.
Ziel des Frühwarnsystems ist es, Gefah–
renpotenziale für das Unternehmen früh–
zeitig zu identifizieren. Dabei gilt es,
„neue" Risiken bzw. Veränderungen bei
„bekannten" Risiken so rechtzeitig zu
erkennen, dass das Unternehmen noch
Gegenmaßnahmen einleiten kann. Diese
Informationen werden in der Regel durch
Beobachtung interner und externer
Sachverhalte erhoben und aus Risiko–
sicht bewertet.
Internes Kontrollsystem
Das Interne Kontrollsystem (IKS) umfasst
alle Formen von prozess- und
organi–
sat ionsimmanenten Überwachungs–
maßnahmen,
die in die zu überwachen–
den Geschäftsvorfälle integriert sind. Dies
hat den Zweck, das
Unternehmens–
vermögen vor Verlusten zu sichern und
zu schützen. Daneben sollen mit einem
Ein e f f i z i en t es I n t e r nes Kon t r o l l sys t em b a u t a u f v i er H a u p t –
b e s t a n d t e i l e n a u f
Prinzipien und Maßnahmenbereiche eines effizienten Infernen Kontrollsystems
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Überwachungsfunktion / Interne Revision
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Ein n a c h h a l t i g e s R i s i k oma n a g eme n t b e i n h a l t e t e i n (Risiko-)
Con t r o l l i ng , e i n Frühv\/arnsystenn sow i e I n t ernes Kont ro l l sys tem
Bestandteile eines Risikomanagements
• Planung
• Steuerung
(Risiko-) Controlling: • Kontrolle
• Informationsversorgung der Entscheidungsträger