Seite 87 - 1999-06

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C o n t r o l l e r m a g a z i n
6/99
TabeUe
4
Auswertung
Firma:
BEWA GmbH
Mona t :
J a n
99^
a) in DM
Umsatz
Lohnl^osten
Oeckungsbeitrag
b) in S t u n d e n
nicht berechnete Stunden
unproduktive Stunden
je) Ka l ku l at i on
Umsatz
Stundenlohn
Kalkulationsaufschlag
DM
659.831,00
476.056,57
183.774,43
in %
100,00%
72,15%
27,85%
Geleistete Std
27.462,00
28.489,00
fakt. Std
26.819,50
26.819,50
26.819,50
fakt. Std
26.819,50
26.819,50
Erlös/h
24,60
13,72
10,89
pro Stunde
24,60
17,75
6,85
Differenz
642,50
1.669,50
i n %
100,00%
79,38%
die Anzahl der fakturierten Stun–
den dividiert. Damit sind dann
Plan- und Istergebnisse auf der
Grundlage von Mengen vorhan–
den.
Aus dem Vergleich der Durchschnitts
lohnkosten mit den Kundeneriösen pro
Stunde (Tabelle 2 „Übersicht Fakturierte
Stunden") lässt sich ablesen, dass die
erzielten Preise bei den Kunden Kaserne,
VW-Werk und Hafen die Lohnkosten nicht
decken.
b) Auswertung in Stunden
Durch Subtraktion der fakturierten Stun–
den von den im Stundenlohn geleisteten
Stunden und von den insgesamt angefal–
lenen Stunden erhält man die nicht an
den Kunden berechneten Stunden und
die unprodukt i ven Stunden.
Die Differenz zwischen den bezahlten
Stunden im Stundenlohn und den faktu–
rierten Stunden kann darauf hinweisen,
dass nicht alle geleisteten Stunden an die
Kunden berechnet worden sind. Es kann
ebenso eine ungünst ige Vertragsgestal–
tung aufgrund von Pauschalpreisen vor –
liegen.
Die Differenz zwischen den insgesamt an
Mitarbeiter bezahlten Stunden und den
fakturierten Stunden eribt den Antei l an
unprodukt iven Stunden. Hierzu zählen
Krankheit, Einweisung, Ur laub usw. Die
Höhe der unprodukt iven Stunden kann
zur Bewertung der Arbeitsleistung von
Disponenten und Bereichsleitern heran
gezogen werden.
c) Auswertung für Kalkulationszwecke
Die Gegenüberstellung von Durchschnitts–
erlös und Durchschni ttsstundenlohn pro
fakturierter Stunde ermögl icht eine Über–
prüfung des Aufschlagssatzes für die
Angebotskalkulation. Werte um 80 %
werden angestrebt.
Durch Einführung des Mengengerüstes
wi rd es mögl ich, Soll-Ist-Vergleiche zu un–
ternehmen. Hierzu wi rd die anfangs er–
wähnte wertmäßige Ergebnisrechnung
um die Zeile fakturierte Stunden ergänzt.
Dann werden der Umsat z , die Lohn–
kosten und der Deckungsbeitrag durch
Die Sollzahlen ergeben sich beim
Umsatz als Produkt:
Planer lös fakt. Stunde x Ist–
menge fakt. Stunde
und bei den Personalkosten
als
Produkt:
Plankosten fakt. Stunde x Ist–
menge fakt. Stunde
So ist die Plan- lstAbweichung
im Umsatzbereich jetzt weitaus
deutl icher zu erklären. Sie be–
ruht auf einer Komb i nat i on v o n
Menge u n d Preis. Es wurden 680,5 Stun–
den weniger als geplant abgesetzt, und
der geplante Durchschnittserlös pro Stun–
de wurde um 0,85 DM unterschritten, so
dass die Plan-Ist-Abweichung - 40.169,00
beträgt.
Bei dieser Konstellation ergibt sich ein
Soll-Umsatz von 682.678,1 SDMu n d eine
Sol i -Ist-Abweichung von - 22.847,18 DM.
Die Lohnkosten sind vom Gesamtbetrag
im Ist 8.943,43 DM niedriger als im Plan.
Dies liegt aber daran, dass der Umsatz
niedriger ist als geplant. Auf der Basis der
fakturierten Stunden wi rd deutl ich, dass
die Iststunde um 0,11 DM teurer ist als
geplant. Die Gesamt-Sol l -Ist-Abweichung
bet rägt -3.058,12 DM.
Aus den Abweichungen im Umsatz- und
Personalkostenbereich ergibt sich eine
Ge s amt - P l an - I s t - Abwe i c hung v o n -
31.225,57 DM und - 0,97 DM pro faktu–
rierter Stunde und eine Gesamt-Soll-Ist-
Abweichung von - 25 . 905 , 30 DM.
{Tabelle
5
Soii-Ist-Vergleich
Firma: BEWA-GmbH
Monat:!
Jan
99
Umsatz DM
fakt. Std
Umsatz/Std
Lohnkosten DM
Lohnkosten/Std
Deckungsbeitrag DM
Deckungst)eitrag/Std
Plan
700.000,00
27.500,00
25,45
485.000,00
17,64
215.000,00
7,82
Ist
659.831,00
26.819,50
24,60
476.056,57
17,75
183.774,43
6,85
Abw. Plan-Ist
-40.169,00
-680,50
-0,85
8.943,43
-0,11
-31.225,57
-0,97
Soll
Abw.Soll-lst
682.678,18
-22.847,18
26.819,50
25,45
472.998,45
-3.058,12
17,64
209.679,73
7,82
-25.905,30
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