Seite 36 - 1999-06

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Controller magazin
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Linienorganisation
PROJ EKT S
reilERlINGSGREMIUM
VORSTAND
LEITER
betroffene
Fachabteilung
PROJEKT-
Leiter
BERATER
PROJ EKTTEAM
Projektleiter
Projektmitarbeiter, die in
Abhängigkei t vom Umfang der
Aufgabenstel lung in Tei l teams
zusammengefaßt werden
ggfs . Teilprojektleiter für j edes
Tei lteam
VOR S TAND /
GE S CHÄF T S FÜHRUNG
FACHABTE I LUNGEN
Fachbereichskoordinatoren, die
mit dem Projektteam
zusammenarbeiten
= Berichtswesen
= Zusammenarbeit
Abbildung 2. Integration der Projektorganisation
in die
Unternehmensstruktur
Steuerungsgremiums
hinsichtl ich der weiter
z u
v e r f o l g end en
Lösungsa l t e r na t i ven
bildet den Abschluss
dieser Phase.
Konzeption
Die ve rabsch i ede t en
Lösungsa l t e r na t i ven
werden zu einem Grob–
konzept ausgearbeitet.
Das
G r o b k o n z e p t
umfasst den betriebs–
wirtschaftl ichen Fach–
entwur f und den tech–
nischen Grobentwur f
der DW-Lösung.
In dem bet r iebswi r t –
s cha f t l i chen
Fach –
entwur f ist zu spezifi–
zieren, welche Analy–
sen durch das System
unterstützt und welche
Informationen geliefert
werden sollen. In der
Praxis hat es sich
als
sehr hilfreich erwiesen,
sog.
anwend e r b e z o –
gene I n f o rma t i o n s –
prof i le zu erstellen.
Der technische Grob–
entwur f stellt dar wie
die spezifizierten Anfor-
d e r u n g e n rea l i s i er t
we r den können . Die
Al ternat i ven s ind zu
bewerten und bezüg–
l ich ihrer Wi rtschaf t –
lichkeit zu vergleichen.
einem DW-Projekt eine herausragende
Bedeutung zu. Zunächst ist der Ist-Zustand
zu erheben und anschließend zu bewer–
ten. Mittels einer Datenanalyse ist heraus–
zuarbeiten, welche Entstehung, welche
Verwendung, welchen Umfang und vor
allem welche betriebswirtschaftliche Be–
deutung einzelne Daten besitzen. Bei der
Ist-Analyse werden häufig Schwachstel–
len der operativen Systeme erkannt. Als
Nebenprodukt der DW-Einführung sollten
Vorschläge für die Beseitigung der identifi–
zierten Schwachstellen erarbeitet werden.
Ein DW soll die weit verteilten Datenbe–
stände eines Unternehmens integrieren
und in einem Informationssystem zur
Verfügung stellen. Hierzu ist es erforder–
lich, die Feldkataloge der operativen Sy–
steme genauestens zu untersuchen. Da
die Datenerhebung und -bewertung sehr
zeitaufwendig ist, ist die Gefahr groß, dass
sie
nur unvol lständig ausgeführt wi rd.
Aufbauend auf den Erkenntnissen der
Ist-Analyse werden für die Soll-Situation
Lösungsal ternat iven erarbeitet. Diese
sind so weit zu detaillieren, dass eine
Bewertung mögl ich wi rd und eine der
Al ternat iven empfohlen werden kann.
E i ne E n t s c h e i d u n g
des
Pro j ekt -
Die erstellten Entwürfe
und die Wi r t s cha f t –
l i chke i t sbe t rachtung
werden dem Projektsteuerungsgremium
zur Abst immung und Entscheidung vor –
gelegt.
Es folgt die Detaillierung des verabschie–
deten Grobkonzepts als Vorgabe für die
folgende Real i s ierungsphase. Dieser
Detai lentwurf fließt in die Systemdoku–
mentation ein.
An dieser Stelle muss ein in der Praxis
häufig auftretendes Problem erwähnt
werden:
ein u n d dieselben Begriffe wer –
den in den unter sch i ed l i chen Abtei –
l ungen mi t ver sch i edenen Bedeu t un –
gen versehen.
Beispielsweise hat
der
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Projektorganisation