WOHNUNGSPOLITISCHE INFORMATIONEN 35/2019
AUS DEN VERBÄNDEN on Smart Metropolitan Transformation ver- netzt die polyzentrisch auf dem ‚Campus Ruhr’ verteilten Partner aus Wissenschaft und Praxis und arbeitet eingebunden in den internationalen Wissenstransfer an Lösungen für die großen urbanen Heraus- forderungen unserer Zeit, die in Innovati- onsräumen der Region zur Anwendung kommen werden“. Alexander Rychter , Verbandsdirektor des Verbandes der Wohnungs- und Immobili- enwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW) zeigte sich nach der Unterzeichnung eben- falls erfreut: „Rund 130 Wohnungsunter- nehmen und -genossenschaften geben in der Metropole Ruhr mehr als 1,1 Millionen Mietern eine Heimat. Sie sind am Puls der Menschen, haben die Evolution der Ruhr- gebietsstädte miterlebt und -begleitet und Praxiswissen von unschätzbaremWert auf- gebaut. Mit der Ruhr Academy bietet sich nun die Chance, dieses Wissen allen Betei- ligten einer zukunftsfähigen Quartiers-, Stadt- und Regionalentwicklung zugäng- lich zu machen.“ Die Entwicklung von Strategien, Kon- zepten, Verfahren und Instrumenten zur Schaffung einer lebenswerten und wett- bewerbsstarken „Smart Cities Region Ruhr“ soll künftig im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit stehen. Der Zusam- menschluss versteht sich als Public-Private- Academic-Partnership (PPAP) und bringt öffentliche, privatwirtschaftliche und wis- senschaftliche Akteure an einen Tisch. Die entwickelten Zukunftskonzepte sollen in sogenannten Innovationslaboren bzw. -räumen erprobt werden. Als erste Inno- vationslabore wurden zunächst folgende Standorte ausgewählt: • Bochum: (Süd)Ost mit Ostpark, Laer, Mark 51°7, Langendreer/Werne, Cam- pus Bochum • Dortmund: Emscher nordwärts (inkl. Smart Rhino) • Essen: Kruppgürtel (inklusive Essen 51), Altendorf, Universitätsviertel, Nordviertel • Duisburg: 6 Seen Wedau Mit der Bündelung von Know-how und Engagement und dem Fokus auf Innovati- onsräumen mit internationaler Strahlkraft soll die „Ruhr Academy on Smart Metro- politan Transformation“ ein Leitprojekt der Ruhr-Konferenz werden, das seinen beson- deren Mehrwert aus der Vernetzung und Zusammenarbeit mit anderen Themenfo- ren generiert. Voraussichtlich im Septem- ber 2019 wird die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen darüber abschließend entscheiden. (sta/schi) Quelle: Statistisches Bundesamt © GdW Beckmann Aktueller Zahlenspiegel 8/2019 Rahmendaten zur Wohnungswirtschaft in Deutschland Bevölkerungsstand 1. Vierteljahr Veränderung (Ergebnisse auf Grundlage des Zensus 2011) 2018 2019 gegen Vorjahr Bevölkerungsstand (1.000 Einwohner) 82.794 83.042 +0,3% Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen 1. Vierteljahr Veränderung Veränderung gegen Vorjahr 2018 2019 gegen Vorjahr auf Basis der Preise von 2010 Mrd. Eur; in jeweiligen Preisen preisbereinigt Bruttoinlandsprodukt (Mrd. EUR) 829,0 851,5 +0,6% dar.: Bauinvestitionen (Anlageinvestitionen Bauten) 73,1 84,8 +5,3% dar.: Wohnbauten 44,8 51,9 +5,0% Verbraucherpreisindex Juli Veränderung (2015 = 100) 2018 2019 gegen Vorjahr Verbraucherpreisindex aller privaten Haushalte 104,4 106,2 +1,7% Mietpreisindex Juli Veränderung (2015 = 100) 2018 2019 gegen Vorjahr Wohnungsmiete (einschl. Nebenkosten) insgesamt 103,0 106,2 +3,1% Wohnungsmiete (inkl. Miete von Eigentumswohnungen) 104,0 105,0 +1,0% Altbauwohnungen 104,0 105,5 +1,4% Neubauwohnungen 104,1 105,7 +1,5% Index der Mietnebenkosten Juli Veränderung (2015 = 100) 2018 2019 gegen Vorjahr Wasserversorgung 104,4 106,7 +2,2% Müllabfuhr 100,7 101,6 +0,9% Abwasser 100,2 101,0 +0,8% Andere Nebenkosten 105,2 107,0 +1,7% Index der Energiekosten Juli Veränderung (2015 = 100) 2018 2019 gegen Vorjahr Strom 103,2 107,1 +3,8% Gas 93,4 95,8 +2,6% Flüssige Brennstoffe 102,9 107,7 +4,7% Feste Brennstoffe 101,4 102,6 +1,2% Zentralheizung/Fernwärme 93,9 98,4 +4,8% Baupreisindex (2015 = 100) 2. Vierteljahr Veränderung (ohne Umsatzsteuer) 2018 2019 gegen Vorjahr Bauleistungen (Neubau) am Wohngebäude 109,2 114,3 +4,7% Rohbauarbeiten 109,6 115,3 +5,2% Ausbauarbeiten 108,9 113,5 +4,2% Baulandpreise 1. Vierteljahr Veränderung (in EUR je qm) 2018 2019 gegen Vorjahr Kaufwerte für baureifes Bauland (EUR je qm) 184,03 166,71 -9,4% Geschäftsgebiet 452,29 265,60 -41,3% Geschäftsgebiet mit Wohngebiet gemischt 142,78 156,87 +9,9% Wohngebiet 204,11 190,93 -6,5% Industriegebiet 47,56 41,97 -11,8% Dorfgebiet 66,15 58,75 -11,2% Index des Auftragseinganges im Baugewerbe Mai Veränderung (Wertindex 2010 = 100) 2018 2019 gegen Vorjahr Hoch- und Tiefbau 141,2 152,6 +8,1% Wohnungsbau 129,4 151,2 +16,8% Wohnungsbaugenehmigungen Januar bis Juni Veränderung 2018 2019 gegen Vorjahr Genehmigungen insgesamt (einschl. Bestandsmaßnahmen) 168.491 164.641 -2,3% dar.: Wohnungen (Neubau) in Einfamilienhäusern 44.585 44.537 -0,1% Wohnungen (Neubau) in Zweifamilienhäusern 10.786 10.278 -4,7% Wohnungen (Neubau) in Mehrfamilienhäusern 86.112 83.398 -3,2% davon: Eigentumswohnungen 40.015 36.859 -7,9% Mietwohnungen 46.097 46.539 +1,0% 4 35/2019 Fortsetzung von Seite 3
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