Personal Magazin plus 6/2022

31 Interview können innovative Technologien der Industrie 4.0 und intelligente Produktions- und Logistiksysteme in einer vollständig integrierten und digitalisierten Fabrik im Einsatz geplant und erlebt werden. Wir zeigen auch anhand unserer Forschungsergebnisse im Bereich digitale Zwillinge und künstliche Intelligenz auf, in welche Richtung sich Produktion und Logistik entwickeln werden. Haben Sie bekannte oder renommierte Dozierende? Wir sind stolz darauf, dass sich bei unseren Dozierenden Persönlichkeiten wiederfinden, die über langjährige Erfahrungen berichten können und mit den Teilnehmenden gemeinsam auch kritische Situationen beleuchten, so haben wir einen ehemaligen Produktionsleiter eines der größten Automobilbauer der Welt in unseren Reihen, einen Leiter eines Werkverbunds sowie einen aktuellen Einkaufsvorstand eines Unternehmens mit rund 60.000 Beschäftigten. Was ist das Besondere an IhremMBA? Unser Masterstudiengang Produktionsmanagement ermöglicht den praxisnahen Kompetenzaufbau, was die Studierenden zur Übernahme anspruchsvoller Führungsaufgaben in einem dynamischen und komplexen beruflichen Umfeld befähigen wird. Wir setzen auf „lebendige“ Lehrveranstaltungen und auf den Austausch von Erfahrungen. Zusammen mit fünf namhaften Unternehmen aus dem süddeutschen Raum haben wir seinerzeit die Inhalte erarbeitet, priorisiert und in ein einzigartiges Format gegossen. Der Studiengang soll daher auch Antworten geben auf Fragen, die sich mit der stetig ändernden Gesellschaft, der fortschreitenden Digitalisierung und den damit verbundenen Herausforderungen als Fach- und Führungskraft im Produktionsumfeld ergeben. Welchen Hauptnutzen haben die Teilnehmenden von IhremMBA? „Die Teilnehmenden erhalten im Studiengang Kompass, Werkzeugkasten und Netzwerk für ihren weiteren beruflichen Erfolg.“ Wir vermitteln Theorie und Praxis eng verzahnt. Die exzellenten Dozierenden aus der Industrie geben ihre persönlichen Erfahrungen praxisnah an Hand von Case Studies und Handlungsweisen weiter. Dazu vermittelt die Muster- und Lernfabrik des TZ PULS anschaulich Werkzeuge und Methoden der modernen Produktion. Weiterhin wird ein Einblick in das Thema Lean Production und Lean Logistics gegeben und demonstriert, wie effiziente Prozesse geplant und umgesetzt werden. Während des Studiums wird den Studierenden ein ausgewählter Mentor oder eine Mentorin zur Seite gestellt, um sowohl den Studienverlauf als auch die konstante Weiterbildung zu unterstützen. Der Netzwerkgedanke spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Die Mentees werden durch das Programm sowohl beruflich als auch persönlich in ihrer Entwicklung gefördert. Die Absolventen und Absolventinnen erhalten im Studiengang Kompass, Werkzeugkasten und Netzwerk, also alles, was sie brauchen für ihren weiteren beruflichen Erfolg in den Unternehmen. Was sagen die Teilnehmenden über Ihre Ausbildung? Laut der in jedem Semester stattfindenden Evaluation unseres Studiengangs durch die Studierenden werden die spezifischen Vorstellungen und Erwartungen bei Studienantritt in einem sehr hohen Maß erfüllt. Die Inhalte sind aus Sicht der Studierenden anwendungsorientiert ausgerichtet und im täglichen Alltag im Produktionsumfeld sehr gut anwendbar. Viele berichten davon, dass sie ihr Wirken im Unternehmen nun mit anderen Augen sehen, viel zielorientierter und bewusster im Umgang mit Menschen als auch Unternehmensaufgaben agieren. Unternehmen geben das Feedback, dass die Teilnehmenden deutlich besser priorisieren lernen und ein starker Effizienzzuwachs beobachtet werden kann. Wir freuen uns, dass viele unserer Absolventen und Absolventinnen in sehr kurzer Zeit einen stattlichen Karrieresprung realisieren konnten. Welchen Schwerpunkt nimmt das Thema Digitalisierung in Ihrem Studiengang ein? Eine weitere Besonderheit des Studiengangs ist die Integration der 900 Quadratmeter großen Lern- und Musterfabrik des Technologiezentrums Produktions- und Logistiksysteme in die Lehre. Hier Prof. Dr. Sebastian Meißner, Studiengangleiter Produktionsmanagement

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