Schwerpunkt 17 Von Birgit Gebhardt In Zeiten von Arbeitskräftemangel, globaler Komplexität und Minimalwachstum erhalten wir intelligente Werkzeuge, die nicht nur die Produktivität der Unternehmen erhöhen, sondern sich auch anschicken, unser Lern- und Leistungsspektrum auf ein neues Niveau zu heben. Wie das aussehen könnte, lässt sich am besten anhand der KI-Vorzüge demonstrieren, die wir für unsere Arbeit nutzen und die sie zugleich verändern werden. Wie die KI unsere Wissensarbeit verändern wird Die Geschwindigkeit nimmt zu: Angebot- und NachfrageProzesse werden sich mit KI weiter automatisieren, zahlreiche Aufgaben lassen sich per Chat lösen, und auch die präzise Erkennung von großen Veränderungen bis hin zur kleinsten Molekülebene wird unsere Arbeitswelt verwandeln. Die KI wird zum Beschleuniger – und wir sind in der Verantwortung. Das World Economic Forum benennt in seinem Future-of-Jobs Report 2023 die Künstliche Intelligenz als einer der Haupt-Disruptoren, die bis 2027 fast ein Viertel der Arbeitsplätze verändern werden. Und stellt außerdem fest, dass die Technologie schneller voranschreitet, als Unternehmen ihre Ausbildungsprogramme entwickeln und ausbauen können. Ist die KI einfach so schnell oder sind wir vielleicht auch zu langsam? Unsere Langsamkeit ist wohl auch dem Umstand geschuldet, dass die Künstliche Intelligenz eine neue Form der Arbeitsteilung, Arbeitsorganisation und Zusammenarbeit erfordert. Zwar beschäftigt uns das seit Anbeginn der digitalen Transformation, aber die Notwendigkeit, sich bis in die
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