47 Künstliche Intelligenz skalierbare HCM-Plattformen integrierbar – inklusive durchgängiger HR-Prozesse, konsolidierter Datenbasis und KI, die speziell auf HR-Anforderungen trainiert wird. Entscheidend sind Datenqualität, Sicherheit und eine benutzerfreundliche Oberfläche. So lassen sich personalisierte Empfehlungen und automatisierte Prozesse risikoarm, effizient und zuverlässig umsetzen. Das Jahr 2025 könnte als Jahr der agentenbasierten KI eingehen. HR-Abteilungen entscheiden nun darüber, wie Agenten mit Menschen zusammenarbeiten und welchen messbaren Mehrwert sie erzeugen. Im Zuge dessen entwickelt sich die HRFunktion zunehmend vom traditionellen Personalwesen hin zum strategischen Partner für die Gestaltung der Arbeit. Menschen zu Gestaltern machen KI-Agenten übernehmen Routineaufgaben, analysieren Daten und unterstützen die HR-Teams bei der Entscheidungsfindung. Die Chancen sind enorm: HR kann effizienter arbeiten, Entscheidungen objektiver treffen und Mitarbeitende individueller betreuen. Gleichzeitig gilt es, den Datenschutz zu gewährleisten, potenzielle Verzerrungen zu erkennen und wertvolle menschliche Interaktionen aufrechtzuerhalten. Mit einem durchdachten, verantwortungsvollen Implementierungsansatz lassen sich diese Aspekte jedoch gezielt adressieren. Denn gute Governance fördert Innovation, anstatt sie zu behindern. Unternehmen, die aktiv Leitplanken etablieren und gleichzeitig Raum für Entwicklung schaffen, können die Risiken effektiv minimieren und das volle Potenzial der KI-Technologie ausschöpfen. Die Zukunft der Personalarbeit liegt in der intelligenten Zusammenarbeit von Mensch und Maschine. KI-Agenten sind kein Ersatz für HR-Verantwortliche, sondern machen sie zu echten Gestaltern des Wandels. Ihre Einführung ist kein reines IT-Projekt, sondern der Ausgangspunkt einer echten Business-Transformation. KIAgenten sind weit mehr als Werkzeuge, die die Arbeit erleichtern – sie eröffnen neue Handlungsspielräume und Perspektiven. Unternehmen, die den Wandel aktiv gestalten, ethische Standards setzen und ihre Mitarbeitenden einbinden, sichern sich entscheidende Vorteile im Wettbewerb um Talente und Innovationen. Infrastruktur, leistungsstarken Grafikprozessoren (GPUs) und umfassenden Sicherheitszertifikaten stellt sicher, dass KI-Agenten für HR nicht nur effizient, sondern auch vertrauenswürdig arbeiten. Drei Schritte zur erfolgreichen Einführung Wer KI nutzen und damit einen Wettbewerbsvorteil sichern will, sollte einen dreistufigen Ansatz verfolgen: 1. Problemidentifikation: Technologie allein reicht nicht – entscheidend ist, was sie zur Unternehmensstrategie beiträgt. Neue Tools sollten erst dann ins Spiel kommen, wenn klar ist, wohin das Unternehmen will und wie HR diesen Kurs unterstützt. Will das Unternehmen etwa expandieren, braucht es passende Recruiting-Strategien, zum Beispiel über Social Media und Bewertungsplattformen. Erst auf dieser Basis lässt sich prüfen, wie ein KI-Agent wirklich weiterhilft. 2. Umdenken: Damit Investitionen in neue Technologien nachhaltig erfolgreich sind, müssen Mitarbeitende die eingesetzten Tools nicht nur akzeptieren, sondern aktiv mitarbeiten und so neue Arbeitsweisen entwickeln. Der HR-Abteilung kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Es gilt eine Kultur des Lernens und Experimentierens zu fördern und gleichzeitig die Arbeitsstrukturen kontinuierlich anzupassen. Das klare Ziel: die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine bestmöglich gestalten. 3. Implementierung: KI-Agenten müssen nicht von Grund auf neu entwickelt werden. Ausgereifte Lösungen führender Anbieter sind heute nahtlos in sondern zunehmend vorausschauende Personalarbeit – vernetzt, integriert und handlungsorientiert. Das Ergebnis ist eine natürlichere, intuitivere Arbeitsumgebung, in der sich die Technologie an die Menschen anpasst und nicht umgekehrt. Mitarbeitende können sich dadurch eher darauf konzentrieren, Beziehungen zu pflegen, Kreativität zu fördern und strategisch zu denken. Entscheidend ist, einen sorgfältigen Plan dafür zu entwickeln, wie KI eingeführt werden soll und die Mitarbeitenden darüber zu informieren, welche Auswirkungen die Veränderungen für sie haben werden. Rollenbasierte KI-Agenten für mehr Datenschutz Für die HR-Abteilung erschließt der Einsatz von KI-Agenten nicht nur neue technologische Möglichkeiten, sondern bringt vor allem datenschutzrechtliche Verantwortung mit sich. Wenn digitale Agenten eigenständig Aufgaben übernehmen, müssen Unternehmen sicherstellen, dass sie nachvollziehbar, auditierbar und DSGVO-konform eingesetzt werden. Dabei ist unverzichtbar, auf rollenbasierte Agenten zu setzen und klar zu definieren, über welche Berechtigungen diese verfügen sollen und wo die Einsatzgrenzen liegen. Das schafft Transparenz und stellt sicher, dass das Unternehmen Mitbestimmungs- und Datenschutzanforderungen einhält. Das HR-Team spielt eine zentrale Rolle und agiert als strategische Instanz, indem es Datenschutzvorgaben in den Einsatz von KI-Agenten integriert. So gewährleistet HR, dass mit sensiblen Mitarbeiterdaten verantwortungsvoll umgegangen wird – in enger Zusammenarbeit mit der IT, Datenschutzbeauftragten und App-Anbietern. Im sensiblen Umfeld von HR-Daten kommt es besonders darauf an, dass der Anbieter die volle Kontrolle über seine Rechenzentren hat, anstatt auf fremdvermietete Infrastruktur angewiesen zu sein. Nur so lassen sich Datenschutz und Sicherheit auf höchstem Niveau gewährleisten. Eine eigene, global verteilte Cloud-Infrastruktur ermöglicht es, Personaldaten lokal und gesetzeskonform zu verarbeiten. Gleichzeitig sorgen ultraschnelle Netzwerke und spezialisierte Hardware für die Performance, die moderne KI-Anwendungen im HR-Bereich benötigen. Die Kombination aus eigener SARAH SCHNEIDER ist HCM Principal Solution Engineer beim US-amerikanischen Softwareunternehmen Oracle.
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