Personal quarterly 2/2023

57 02 / 23 PERSONALquarterly PROF. DR. ULRIKE FASBENDER Lehrstuhl für Wirtschafts- und Organisationspsychologie Universität Hohenheim https://wirtschaftspsychologie.uni-hohenheim.de/ulrikefasbender ulrike.fasbender@uni-hohenheim.de zum Wissensmanagement im Rahmen einer „Community of Practice“, die sich in Folge der Zusammenarbeit mit dem ddn ergeben hat, präsentiert und diskutiert. „Die Fragen und Diskussionspunkte, die bei solchen Veranstaltungen aus dem Publikum kommen, liefern immer wieder wertvolle Anregungen für meine Forschungsarbeiten und verhindern wissenschaftliche Betriebsblindheit.“ Internationale Zusammenarbeit Mindestens genauso wichtig wie eigene Erfahrungen in der Wirtschaft zu sammeln, findet Professorin Ulrike Fasbender internationale Einblicke. Sie selbst hat zwischen Abitur und Studienbeginn erst einmal ein Jahr in Schottland verbracht, um ihr Englisch aufzupolieren und sich sozial zu engagieren. Auch während ihres Bachelorstudiums der Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg hat sie einen Auslandsaufenthalt in Indien absolviert. Dort hat sie kulturelle und organisatorische Unterschiede hautnah erlebt und Gelassenheit imUmgang damit gelernt. Während ihres Masterstudiums an der Universität Mannheim hat sie weitere Auslandserfahrungen bei einem Aufenthalt in Estland gesammelt, bevor sie zur Promotion nach Lüneburg zurückkehrte. Während der Promotion besuchte sie die MIT Sloan School of Management und die University of Florida als Gastwissenschaftlerin, bevor sie an der Oxford Brookes University in Großbritannien arbeitete. Vor ihrem Ruf an die Universität Hohenheim arbeitete sie außerdem noch an der Justus-Liebig Universität in Gießen. In dieser Zeit prägte sie besonders ein Forschungsaufenthalt am Centre for Transformative Work Design in Perth (Australien). Die dort erlebte international hoch geschätzte und gleichzeitig stark anwendungsorientierte Forschung von Prof. Dr. Sharon Parker inspiriert Fasbender bis heute nachhaltig in ihrem wissenschaftlichen Arbeiten. Professorin Ulrike Fasbender ist auch gerne selbst Gastgeberin für internationalen Austausch. Erst im Dezember 2022 hat sie einen International Early-Career Workshop: Writing and Publishing in the Field of Work and Aging in Hohenheim veranstaltet. Dabei versammelten sich für zwei Tage Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und erfahrene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien sowie den USA in Hohenheim, um internationale Zusammenarbeit und Wissenstransfer über Altersgrenzen hinweg zu praktizieren. Lebenslanges Lernen mit- und voneinander ist aus Fasbenders Sicht entscheidend für den Erfolg im Umgang mit den aktuellen Herausforderungen in der (Arbeits-)Welt. Entsprechend wird sie sich auch in Zukunft in ihrer Lehre und Forschung aktiv dafür einsetzen, Brücken zwischen Länder- und Altersgrenzen zu schlagen, um so gemeinsam evidenzbasierte und praktikable Lösungen zu finden.

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