76 · Immobilienwirtschaft · 02 / 2025 Campus & Young Leaders Interviews, Meldungen & Co. Und dann bist du bei „Housing! for Future“ gelandet? Genau! Über Kontakte stieß ich darauf. Das Konzept gefiel mir von Anfang an: eine gemeinnützige Organisation, die mit Spenden versucht, Familien aus den Slums von Namibia ein neues, menschenwürdiges und sicheres Zuhause zu schenken. Da war klar – hier bringe ich mich ein und mache mit. Mittlerweile bist du sogar Geschäftsführer der Hilfsorganisation … Ja, als meine Zeit vor Ort in Namibia zu Ende ging, war ich Feuer und Flamme und verliebt in die Idee, diesen Menschen das ermöglichen zu können, was auch ich mir für meine Familie wünsche. Der Beirat und die Gesellschafter schenkten mir ihr Vertrauen und ernannten mich im April 2024 zum Geschäftsführer der namibischen Gesellschaften sowie im Januar 2025 zum Geschäftsführer der „Housing! for Future“ Gruppe. So kann ich nun an der Spitze Projekte vorantreiben. Wohin soll es noch gehen? Wir haben noch viel vor und möchten weiteren Menschen in Namibia in ihre strahlende Zukunft helfen. Auch wir spüren die Auswirkungen der Kriege in Israel und Ukraine sowie die Krise in der Immobilienwirtschaft, da viele ihre Spenden lieber in die Krisengebiete geben oder ihre Spendenentscheidung lieber vertagen. Dennoch geben wir weiter alles und sammeln kräftig Spenden für weitere Projekte. Jeder Euro zählt! Pepe, was hat dich in die Immobilienbranche verschlagen? In meiner Kindheit und Jugend hatten wir mit vielen Geldproblemen zu kämpfen. Also fragte ich mich: Wie verdient man wohl am besten Geld? Als Unternehmer! In welchem Bereich? Vermutlich Immobilien. Also entschloss ich mich, eine akademische immobilienwirtschaftliche Ausbildung anzugehen und an den Universitäten in Regensburg und London von den Besten der Besten zu lernen. Und nach dem Studium? Nach dem Studium war HeyLager für mich der natürliche nächste Step für meinen Werdegang. Als Start-up bot mir HeyLager die Chance, als Berufseinsteiger direkt große Verantwortung zu übernehmen und ein Unternehmen in der Gründungsphase mitzuerleben und aktiv mitzugestalten. Du bist in Namibia sozial engagiert. Wie kam es dazu? Meine Frau wollte ihr juristisches Staatsexamen bei einer Menschenrechtsorganisation in Namibia absolvieren. Da ich mein Masterstudium gerade abgeschlossen hatte, beschlossen wir, gemeinsam in die Hauptstadt Windhoek zu ziehen. Mit meinem neu gewonnenen immobilienwirtschaftlichen Wissen wollte ich direkt etwas bewegen. CAMPUS 1 PEPE KLEMM ist Projektmanager beim Storage-Start-up HeyLager. Seine Leidenschaft gilt vor allem seinem sozialen Engagement „JEDER EURO ZÄHLT“ – MAL ANDERS 1
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