63 · Immobilienwirtschaft · 02 / 2025 Beide Plattformen haben aus unterschiedlichen Perspektiven eine große Schnittmenge: einen Raum zu schaffen, in dem die Immobilien- und Baubranche aktiv ihre Zukunft diskutieren und gestalten kann. Und blackprint und Deutsche Messe waren und sind der festen Überzeugung, dass es sehr sinnvoll ist, die Kräfte zu bündeln. Die Real Estate Arena ist eine starke Messe mit Unternehmen aus allen Sparten der Wertschöpfungskette Immobilie und die Real Future Conference die wichtigste Zukunftskonferenz der Branche – übrigens weit über die PropTechs hinaus. Ich bin sicher, dass wir mit der engen Zusammenarbeit einen großen Schritt machen werden und die Real Estate Arena noch dynamischer werden wachsen sehen. In diesem Jahr werden neben den zwei Hauptbühnen noch sieben interaktive Formate entwickelt – von Pitches über Fishbowls bis hin zu Masterclasses. Was sind aus Ihrer Sicht die besonderen Kennzeichen der REA? Ist sie ein vornehmlich norddeutscher Branchentreff? Wir sind nicht die „Expo Real des Nordens“, genauso wenig wie die Münchner Expo ein Branchentreff für Bayern oder Süddeutschland ist. Vielmehr unterscheidet uns von der Expo Real unser Mittelstandsfokus. Den mittleren Bauträgern und Bauunternehmen, den regional verwurzelten Projektentwicklern und Finanzierern und den Start-ups geben wir eine Bühne – ganz gleich, ob sie aus Nord-, Süd-, Ost- oder Westdeutschland stammen. Der Mittelstand der Branche wie auch die B- und C-Städte hatten für geraume Zeit keine eigene Plattform. Diese haben sie nun in der REA gefunden. Auf Investorenseite ist unser Format sehr interessant für Family Offices, die wir mit aller gebotenen Diskretion ansprechen. Einige von ihnen befinden sich auch im Teilnehmerkreis der Messe. Auf welche Programmpunkte freuen Sie sich in diesem Jahr besonders? Die REA gewinnt zunehmend an Interdisziplinarität, besonders im Austausch von Bau-, Immobilien- und Energiewirtschaft. Neben dem GEFMA, dem Dachverband des Facility Managements, und diversen Architektur- und Baufakultäten haben wir die neu gekürte Chefin des Hannoveraner Energiekonzerns enercity, Aurélie Alemany, im Programm. Eine große Vorfreude verspüre ich zudem bei Nicola Winter, die als zweite Frau überhaupt Kampfpilotin der deutschen Luftwaffe wurde. Sie wird über eines der wichtigsten Management-Themen sprechen: die Kunst guter und überlegter Entscheidungen in Situationen höchster Unsicherheit. Mit aktuell rund 4.400 Filialen treibt Netto den Ausbau des bundesweiten Filialnetzes konsequent voran. Sowohl in städtischen als auch in ländlichen Regionen sucht das Unternehmen neue Objektstandorte und Grundstücke, um das Nahversorgungsangebot vor Ort weiter zu verbessern. Fortlaufende Erweiterung des Filialnetzes. Netto bietet ein modernes Einkaufserlebnis in angenehmer Atmosphäre. Für Neubauten bevorzugt der Lebensmittelhändler Verkaufsflächen von etwa 1.000 qm in integrierter Lage. Zudem setzt Netto verstärkt auf Mixed-Use-Konzepte, die Wohn- und Gewerbenutzung kombinieren. Freistehende Filialen benötigen Grundstücke ab 4.500 qm mit mindestens 60 Parkplätzen. In Innenstädten verfolgt Netto mit seinem City-Konzept flexible Lösungen ab 500 qm Verkaufsfläche mit optimierter Warenanlieferung. Städte und Gemeinden profitieren von einer gestärkten Infrastruktur und einem zuverlässigen Anbieter für die Nahversorgung. Die kontinuierliche Erweiterung des Filialnetzes ist ein zentraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung des Lebensmittelhändlers. Dabei setzt Netto auf Nachhaltigkeit und moderne Standards. Nachhaltige Expansion und ressourcenschonende Filialen. Neben Wachstum setzt Netto auf Nachhaltigkeit. 2024 wurden 116 neue Filialen eröffnet und über 440 modernisiert. Umweltfreundlichere Baustandards, energieeffiziente LED-Beleuchtung, optimierte Gebäudedämmung und Abwärmenutzung senken dabei den Energieverbrauch nachhaltig. Breites Sortiment für jede Zielgruppe. Mit rund 5.000 Artikeln bietet Netto die größte Auswahl unter den Discountern. Frische, Qualität sowie Bio- und regionale Produkte stehen im Fokus. Wöchentlich versorgt das Unternehmen deutschlandweit über 21,5 Millionen Kundinnen und Kunden mit einem vielfältigen Angebot – und das zu günstigen Preisen. Netto Marken-Discount ist für Städte und Gemeinden ein verlässlicher Partner und Wirtschaftsfaktor: Neue Standorte schaffen Arbeitsplätze und stärken die Region. Das Unternehmen kombiniert individuelle Standortlösungen mit einer starken Nahversorgung. NETTO SETZT AUF WACHSTUM Anzeige Mehr zum Thema in der L‘Immo
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjc4MQ==