„ES GIBT EIN PAAR GRÜNDE SICH ZU FREUEN, ABER NICHT JEDER, DER SICH FREUT, HAT – BEI LICHTE BETRACHTET – GRUND DAZU.“ Liebe Leserinnen, liebe Leser, gerade wenn es wegen Winterbeginn und Rahmenbedingungen früher dunkel wird, sollten wir uns an allem freuen, was geht. Eben las ich etwa, dass Batteriespeicher für Solaranlagen immer besser werden. Das kann man ja mal feiern! Wenn der Leidensdruck steigt, werden vermehrt Lösungen geboren. Die Immobilienwelt ist voll davon. Noch mehr Grund zur Freude: Der GdW feiert seinen 100. Geburtstag, Bestandshalter freuen sich an wieder steigenden Immobilienpreisen, am möglichen Auslaufen der Mietpreisbremse. Und natürlich freuen wir uns auf die neue Bundesregierung, mit der das eine oder andere besser werden sollte – vielleicht sogar die Zukunft. Natürlich, ganz klar, es gibt auch diese andere Seite, über die man sich laut beschweren kann. In die Zeit passt aber eher stille Trauer. Lasst uns fehlenden Wohnraum bedauern, die gefühlt immer leeren Fördertöpfe. Lasst uns trauern über das, was auf den Weg gebracht wurde, aber sicher nicht mehr verabschiedet wird, wie das zweite Zukunftsfinanzierungsgesetz, und über die eine oder andere tragische Projektentwicklerpleite. Die Bundesbauministerin freute sich auf der Expo Real gar sehr und laut. Über die Zahl der in diesem Jahr dann doch fertiggestellten Wohnungen. Ich dachte da so bei mir: Manchmal, in ganz bestimmten Fällen, mag es besser sein, seine Freude eher still, ja besinnlich zu zeigen. Aber damals war Weihnachten ja noch weit … Ich wünsche Ihnen und uns den nötigen Optimismus, ohne den wir es nicht schaffen werden. Und Frieden, nicht nur für Weihnachten Ihr Dirk Labusch Hier geht’s zur Immobilienwirtschaft digital 3 · Immobilienwirtschaft · 06 / 2024 Editorial
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