Seite 33 - DIE_WOHNUNGSWIRTSCHAFT_2014_12

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das im Oktober 2014 nach der Yorckstraße, der Aplerbecker Straße, der
Phoenixseestraße und der Fuchteystraße nun in der Weingartenstraße
bereits seine vierte Kita des og. Herstellers ihrem glücklichen Betreiber
übergeben konnte.
Christian Nagel, Prokurist Wohnungswirtschaft der DOGEWO21 erklärt:
„Die Tatsache, dass die Raummodule genau nach unseren Vorstellungen im
Werk vorgefertigt werden, garantiert uns stets eine kurze Planungs- und
Bauzeit bei gleichzeitig hoher Gebäudequalität. Von der präzisen Arbeit
konnten wir uns bereits bei unserem ersten Besuch vor Ort überzeugen:
Dort wird sehr effizient, konzentriert und planungssicher gearbeitet. Man
spürt sofort die jahrzehntelange Erfahrung eines Familienunternehmens,
das mit seinen Kunden partnerschaftlich Hand in Hand arbeitet – immer
mit dem bestmöglichen Ergebnis als Ziel. Davon profitieren auch unsere
‚maßgeschneiderten’ Kitas in Dortmund.“
Beispielhaftes Finanzierungsmodell
Aufgrund der guten Erfahrungen, die die Gemeinnützige Wohnungsbau-
und Siedlungs-GmbH GEWO im oberrheinischen Speyer bereits mit zwei
Projekten machen konnte, entschied sich das Unternehmen auch im Falle
der „Kita Farbklecks“ wieder für eine Kooperation mit dem Morsbacher
Unternehmen. „In Speyer haben wir zwischenzeitlich so drei Kitas errich-
tet. Positiv war und ist die Kostensicherheit, die uns erlaubte, bereits im
Vorfeld mit dem Nutzer Verträge sicher abzuschließen“, erklärt Alfred
Böhmer, Geschäftsführer der GEWO GmbH.
In Speyer wurde ein beispielhaftes Finanzierungsmodell aufgelegt, das
die Stadt zum Teil von ihrer größten Sorge befreit: dem Dauerunterhalt.
„Die GEWO baut und finanziert die Kitas als Bauherr. Die Stadt stellt der
GEWO abzüglich eventueller Fördergelder eine Bürgschaft in Höhe der
Baukosten zur Verfügung. Dies gibt uns die Möglichkeit, günstige Kom-
munalkredite einzusetzen und Kosten für Grundschuldeintragungen zu
sparen“, erläutert Böhmer das Investitionsmodell. Die Stadt mietet die
Kitas dann zur Kostenmiete. „Dies beinhaltet die Abschreibung der Bau-
kosten auf 20 Jahre Mindestlaufzeit, eine Instandhaltungspauschale und
eine Marge für die GEWO.“
Optimierung statt Reduzierung
Zwei weitere Praxisbeispiele aus Ludwigshafen und demhessischen Langen
zeigen, wie Kooperationen von Wirtschaft und Gemeinde gute Lösungen
zumWohl der Kinder schaffen können: Die GAG Ludwigshafen am Rhein,
Aktiengesellschaft für Wohnungs-, Gewerbe- und Städtebau, realisierte
für die Stadt beispielsweise den Erweiterungsbau der „Kindertagesstätte
Mitte“. Der hohe Vorfertigungsgrad der modularen Gebäude sorgte auch
hier für eine extremkurze Bauzeit. „Es war für uns alle sehr beeindruckend,
wie der riesige Kran die einzelnen Module über die Straße gehievt und
dann präzise aneinandergesetzt hat“, erinnert sich Kita-Leiterin Ilona
Ujma. Im Nachhinein sei sie angenehm überrascht gewesen, wie gut die
Absprachemit den Verantwortlichen von Bauherr und Hersteller lief. „Su-
per Teamwork, optimales Ergebnis“, resümiert auch GAG-Projektleiter,
der Diplomingenieur Radoslaw Trifonoff.
Ein Fazit, dem sich auch Architekt Helmuth Stoffers, verantwortlich für
Planung und Bau des neuen Betriebskindergartens am Paul-Ehrlich-Ins-
titut in Langen, gerne anschließt. Bei Entwurf und Realisierung des
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großen Neubaus konnte er beweisen, dass modulare Gebäude
nichts mit den oft kritisierten Containerbauten zu tun haben. „Die zwischen
den Betreuungs- und den Funktionsräumen liegende interne Erschlie-
ßungsfläche wurde so großflächig gestaltet, dass eine 50m lange und bis
zu 5 m breite, gegliederte Spielzone entsteht, die neben der Auf-
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