CONTROLLER Magazin 1/2020

spräche und für eine sehr angenehme Ar- beitsatmosphäre. · Mit Gerda Hasselfeldt steht erstmals eine Frau an der Spitze des Deutschen Roten Kreuzes . Hasselfeldt ist Diplom-Volkswir- tin, war Bundesministerin in verschiedenen Ressorts sowie Vizepräsidentin des Deut- schen Bundestages. In einem Interview sagte sie u. a., helfen mache Freude und Spaß, man finde dabei Freunde, Wertschät- zung und Anerkennung und könne noch eine ganze Menge dazu lernen (Quelle: DRK-Presse-Mediathek). Bei meiner Re- cherche für dieses Interview konnte ich mit viel Respekt etwas davon spüren, was hu- manitäre Organisationen wie z. B. das DRK (und sicher auch andere Organisatio- nen dieser Art) antreibt . Und überdies wahrnehmen, dass Controlling auch dort hilfreich und nützlich sein kann, wo man es nicht unbedingt vermutet. Das Interview hat also Freude gemacht und war zudem – wie- der einmal – sowohl eine persönliche als auch eine fachliche Bereicherung. nehmens unterstützen als auch der Wirksam- keit sozialer und humanitärer Ziele dienen. Im Gegensatz zu manchen kritischen Diskussio- nen ist der Controlling-Ansatz „ideologiefrei“ und nicht etwa ein Instrument der „Profitma- ximierung“, wie mitunter postuliert. 2. Ansatzweise sollte durch die Themenbear- beitung deutlich werden, dass Controlling nicht nur Gegenstand vieler großer Themen ist, etwa Verzahnung der strategischen und operativen Steuerung, sondern auch im ho- hen Maße praktische Detailarbeit bedeu- tet, wie sicher viele Controllerinnen und Controller aus ihrer täglichen Arbeit bestäti- gen können. 3. Letztlich sollte durch die Wahl des Interview- partners ein kleiner Brückenschlag zwi- schen Theorie und Praxis , zwischen Wis- senschaft und Anwendung versucht werden. Zu diesem Themenkomplex ist übrigens ein späteres Interview in Vorbereitung. · Ich habe meinem Interviewpartner und sei- ner Organisation herzlich zu danken für Transparenz, offene und vertrauensvolle Ge- Biel: Ich möchte ein fachliches Fazit ziehen: · Auch humanitäre Hilfsorganisationen müs- sen – und können auch controlled werden. · Der entscheidende Erfolgs- und Steuerungs- faktor ist das Humankapital. · Der „Dritte Sektor“ (Non-Profit-Organisatio- nen) steht in einem erheblichen Spannungs- verhältnis zwischen der Teilnahme am allge- meinen Wirtschaftsprozess und den eigenen ideellen Aufgaben und Zielen. Böth: So können wir es sehen. Biel: Mit einem abschließenden persönlichen Resümee möchte ich einige Aspekte in die Auf- merksamkeit stellen. · Diesem Interview lagen drei Zielsetzungen zugrunde. 1. Zum einen sollte mit der Wahl des Interview- Themas gezeigt werden, dass der Control- ling-Gedanke ein universaler Ansatz ist, der unterschiedliche Steuerungsziele ein- schließt. Controlling kann z. B. sowohl quanti- tative Rentabilitätsziele eines Industrieunter- - Spezialisierte Lehrveranstaltungen Wirtschaft und Recht rund um Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen - Expertise in deutschem und österreichischem Recht - Bearbeitung von Fallstudien aus der Beratungspraxis - Studienreise mit Vorlesungen und Gesprächen auf Executive-Level MASTERSTUDIENGANG: Unternehmensrestrukturierung & -sanierung HIGHLIGHTS FAKTEN Kontakt: FH-Prof. Dr. Markus W. Exler Leiter des Instituts für Grenzüberschreitende Restrukturierung Mail: bewerbung@fh-kufstein.ac.at - Berufsbegleitend (Freitag Nachmittag/Samstag) - akadem. Grad: Master of Arts in Business (MA) - Dauer : 4 Semester - Kosten : € 363,36/Sem. (zzgl. ÖH-Beitrag) www.fh-kufstein.ac.at/URS CM Januar / Februar 2020

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