Controllermagazin 6/2020
43 Controller Magazin | Ausgabe 6 PRAXIS kann – je nach Datenmaterial und Analyse- zweck – auf Jahre, Monate, Quartale oder sogar Tage gestellt werden (siehe nachfol- gend auch Abb. 10). Einfügen von Pivot-Diagrammen Pivot-Tabelle und -chart sind eng mitein- ander verknüpft . Sobald eine Pivot-Tabel- le in gewünschter Form vorliegt, ist das dazugehörige Diagramm in wenigen Mausklicks erstellbar. Unter PIVOTTABLE- TOOLS-ANALYSIEREN-PIVOTCHART wird das Menü zum Einfügen der Charts aufge- rufen. Dieses Menü enthält eine breite Auswahl verschiedener Möglichkeiten der grafischen Darstellung an Diagramm typen die (gemäß den Anforderungen des Visualisierungs-Zwecks) ausgewählt wer- den können/sollten. Pivot-Charts funktionieren sehr ähnlich zu normalen Excel-Diagrammen. Der auf fäl- ligste Unterschied zwischen einem Pivot- Chart und einem „normalen“ Diagramm sind die hellgrau dargestellten Schaltflächen an dessen Rändern. Diese Schaltflächen stellen die Zeilen- und Spaltenbeschriftungen so- wie den Berichtsfilter der Pivot-Tabelle dar. Sie werden genauso bedient wie die Labels in der Pivot-Tabelle selbst. Da es unerheb- lich ist, ob eine Datenfilterung über die Ta- belle oder das Diagramm vorgenommen wird – und nachfolgend sowieso die Bedien- elemente der oben erstellten Datenschnitte anstelle der „normalen“ Filterfunktion zur Anpassung der Daten genutzt werden sollen – können die Feldschaltflächen über PIVOT- CHART-TOOLS-ANALYSIEREN-FELDSCHALT- FLÄCHEN-ALLE AUSBLENDEN entsprechend entfernt werden. Fall-Beispiel: Interaktive Daten- analyse mit Pivot-Tabellen, -Charts und Datenschnitten Einer der wichtigsten Outputs der am Markt verfügbaren BI-Tools sind soge- nannte Management Cockpits bzw. Dash- boards zur (meist grafischen) Darstellung der für die Unternehmenssteuerung rele- vanten Kennzahlen. Die Entwicklung geht dabei immer mehr in Richtung Self-BI , also dass Anwender (beispielsweise Manager) qualitativ hochwertige Auswertungen wie Reports oder Dashboards durch einfache Datenverfügbarkeit/-auswahl schnell selbst erstellen können. Dies stellt eine gute Möglichkeit dar, schneller Analysen zu generieren und nicht von einem Stan- dard-Reporting abhängig zu sein. Die oben beschriebenen Pivot-Funktionalitäten (Ta- bellen, Charts und Datenschnitte) bieten meiner Meinung nach dabei die beste Möglichkeit, diesen modernen Tools mit Excel zumindest in Teilen nahe zu kommen und vergleichsweise einfach flexible und interaktive/nutzergesteuerte Analysen, Reports oder auch Dashboards kreieren zu können. Hinweis: Die Daten und Dateien für das Fall-Beispiel finden Sie Online unter CM live. Auf Basis der im Arbeitsblatt „Import-Da- ten“ (in der Online zur Verfügung gestellten Excel-Datei) vorhandenen Daten, soll eine interaktive Analyse auf Pivot Basis erstellt werden. Dies geht im Wesentlichen mit den oben bereits erlernten Pivot-Kenntnis- sen – es fehlt nur noch ein kleiner Baustein (die Pivot-Berichtsverbindung ), der nach- folgend erläutert wird. Zuerst sind sechs unterschiedliche Pivot-Tabellen zu erstel- len, und zwar: ■ drei für den Deckungsbeitrag nach Mona- ten, Zulieferern und Kategorien ■ sowie drei weitere Pivot-Tabellen, die das- selbe noch einmal nach Absatzmengen abbilden. Zudem sind diese noch unter ANALYSIEREN- PIVOT-TABLE zu benennen (vgl. Abb. 6 bei- spielhaf t für die Pivot-Tabelle „Pivot_DB_ Datum“). Abb. 6: Basis-Pivot-Tabellen des Fall-Beispiels CM LIVE DOWNLOAD
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjc4MQ==