Tagen 1/2025

Benötigt wird ein großer Raum für alle Teilnehmenden als Plenum – hier trifft man sich für die Begrüßung, die Sessionplanung sowie zur Abschluss- und Feedbackrunde. Die von den Teilnehmenden festgelegten Themen werden parallel in mehreren Zeitfenstern diskutiert, wofür mehrere zusätzliche Räume eingeplant werden müssen – die ungefähre Anzahl ergibt sich aus der zu erwartenden Teilnehmerzahl. Im Rahmen der Sessionplanung erfragt man das Interesse für jedes einzelne Thema und teilt jeder Session einen Raum, dessen Größe der jeweiligen Teilnehmerzahl entspricht, zu. Eine klassische, feste Bestuhlung ist eher fehl am Platz – ein lockeres Setting, gerne eine Kombination aus Stehtischen, Stühlen und alternativen Sitzmöbeln, schafft kreativen Freiraum und fördert den Austausch. Weite Laufwege zwischen den Räumen sind zu vermeiden, da den Teilnehmenden ein Raumwechsel während der Sessions ermöglicht werden soll. Zwischen den Sessions gibt es Pausen, die auch zum Netzwerken genutzt werden. Hierfür sollte man eine Verpflegungsstation einrichten, an der jederzeit ein Austausch stattfinden kann. Für die Verpflegung bieten sich Snacks und Getränke an, die man im Vorbeigehen auch mit in die Sessionräume nehmen darf. Ein Barcamp wird oft durch eine lockere, ungezwungene Abendveranstaltung abgerundet. Das Genohotel Baunatal (153 Zimmer, 24 Tagungsräume) in Baunatal bei Kassel bietet viele verschiedene Räumlichkeiten, Tische und Sitzmöbel sowie ein zum Event passendes Verpflegungsangebot. Es konnten schon einige Barcamps unterschiedlicher Branchen (zum Teil mit über 150 Teilnehmenden) zeitgleich durchgeführt werden. Im im Sommer finden viele Barcamps auf dem Hotelgelände statt, weil dann auch der große Außenbereich für Pausen und spielerische oder künstlerische Impulse genutzt werden kann. Design Thinking (Mercure Tagungshotel Krefeld) Design-Thinking-Formate dienen in erster Linie dazu, neue Ideen zu finden, die (neue) Probleme lösen sollen. Das Ergebnis sollte immer marktorientiert sein. Dies geschieht nach sechs festgelegten Regeln. Die Schritte sind folgende: verstehen, beobachten, Standpunkt definieren, Ideen finden, Prototyp bauen, testen. Die Methode kommt ursprünglich aus Stanford, USA, entwickelte sich im Automobilsegment, gewann danach aber immer mehr an Bedeutung und wird heute von vielen Branchen eingesetzt. Viele nationale und internationale Organisationen tagen 36

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