Tagen 1/2025

Porträt 31 nehmen wie die Vorwerk AG, die Barmenia Versicherungen, die Barmer Krankenkasse oder das Forschungszentrum der Bayer AG als bestehende oder potenzielle Kunden vorfindet. Was die wenigsten wissen: In Wuppertal sind außerdem 15 mittelständische Weltmarktführer beheimatet. Die richtigen Räume für ein Business-Event zu finden ist nicht schwer: Zusätzlich zum „Großen Saal“ gibt es noch sechs kleinerer Säle. Die Anzahl der jeweils vorhandenen Plätze in Reihenbestuhlung reichen von 98 im Hindemith Saal bis zu 360 im Mendelsohn Saal. Bei vielen Veranstaltungen macht es Sinn, auf Räume für Kleingruppen zurückgreifen zu können. In der Stadthalle gibt es zwei Seminarräume für jeweils 20 bis 24 Personen, die in U-Form zusammensitzen wollen. Bei Bedarf können weitere Meetingräume in unmittelbarer Nachbarschaft in einem Vier-Sterne-Hotel gemietet werden. Unternehmen, die für ihre Veranstaltung den „Großen Saal“ gemietet haben, berichten übereinstimmend, dass sie besonders angetan gewesen seien, wie beeindruckend es sei, sich in einem historischen Ambiente als fortschrittliche Firma zu präsentieren. Solch ein „Neu-trifft-Alt“-Gegensatz könne eine Präsentation bereichern, sagte zum Beispiel der Vertriebsleiter eines Automobilkonzerns, der das neueste Modell einer bestimmten Baureihe im „Großen Saal“ zur Schau stellte. Aber auch eine größere Ausstellung mit progressiven Kunstwerken passt gut in den „Großen Saal“. In den 1990-er Jahren wurde die Historische Stadthalle Wuppertal grundlegend saniert und seitdem wurde jährlich konsequent in eine vorbildliche Technik investiert und für eine moderne Audio- und Videotechnik sowie für gute Ton- und Beleuchtungssysteme gesorgt. „Wir sind historisch, was unser Gebäude angeht, aber wir sind modern, wenn es um die Umsetzung der Wünsche unserer Kunden geht“, verspricht das Team der Historischen Stadthalle Wuppertal. Künstlerische Aufbruchsstimmung Anspruchsvolle Rahmenprogramme sind leicht organisiert, weil Wuppertal vom Museum für Frühindustrialisierung bis zum Museum für moderne Kunst viele Kulturtempel zu bieten hat. Es mag übertrieben erscheinen, aber „Die Zeit“ (10/2023) schrieb „Das neue Berlin heißt Wuppertal“ und spielte damit auf das Gefühl an, in der Stadt herrsche eine künstlerisch-kreative Aufbruchsstimmung. Für Veranstalter, die nach einem spannenden Rahmenprogramm suchen, kann das nur von Vorteil sein.

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