tagen tagen 01.25 Foto: Nocturne Drones Eine neue Studie der französischen Hotelkette Accor zeigt, dass persönliche Treffen entscheidend für den Geschäftserfolg in der Wirtschaft sind. So könnten LiveMeetings nach Expertenmeinung den Umsatz um bis zu 36 Prozent und die Zahl der Vertragsabschlüsse um bis zu 37 Prozent erhöhen. Laut der Accor-Umfrage unter 9.000 Geschäftsreisenden weltweit rechnen 85 Prozent mit einem Umsatzplus von durchschnittlich 36 Prozent, wenn sich Geschäftsleute zu physischen Meetings verabreden. Ebenso konstatieren 74 Prozent der Befragten, dass Vertragsabschlüsse effektiver in Präsenz verlaufen. „Der durch Face-to-Face-Meetings antizipierte Umsatzzuwachs von 36 Prozent ist für die Weltwirtschaft Milliarden wert”, kommentiert Sophie Hulgard, Chief Sales Officer bei Accor. „Menschen müssen miteinander in Kontakt treten. Auch wenn Technologie uns auf der ganzen Welt zusammenbringt, ersetzt sie nicht die Verbindung, den kulturellen Austausch und den wirtschaftlichen Wert, der sich aus persönlichen Begegnungen ergibt.” Besser persönlich Kreuzfahrten gefragt Die Kreuzfahrtumsätze sind nach Berechnungen des Marktforschers Statista weltweit von 39,2 Milliarden Dollar im Jahr 2023 auf 42,3 Milliarden Dollar im Jahr 2024 gestiegen. Nicht nur Privatleute lieben Kreuzfahrten, auch immer mehr Unternehmen verlegen eine ihrer Tagungen oder Incentivevents auf ein Schiff, berichtet die Rederei TUI Cruises in Hamburg. Derzeit sollten Eventmanager davon ausgehen, dass größere Tagungsveranstaltungen wegen der hohen Nachfrage mit einem Jahr Vorlauf gebucht werden müssen. Gruppen mit um die 20 Personen können in diesem Herbst aber immer noch mit Seminaren oder Meetings auf der Mein-Schiff-Flotte mitfahren. Da auf Kreuzfahrtschiffen immer die ganze Reise zu buchen ist, nutzen deutsche Unternehmen in der Regel nur kurze Kreuzfahrten von drei bis sieben Tagen, um mit ihrer Belegschaft aufs Wasser zu gehen. Tui berichtet, dass solche Fahrten wegen der verkehrsgünstigen Anreise gerne ab Hamburg, Kiel oder Warnemünde gebucht werden, um insbesondere die Ostsee zu bereisen und in den Häfen von Helsinki, Stockholm, Danzig oder Oslo anzulegen. Typisch für die sieben bis 2024 in Dienst gestellten „Mein Schiff“-Kreuzfahrtschiffe ist, dass sie jeweils über einen Theatersaal mit 975 Sitzplätzen und einen zweiten Saal mit rund 200 Sitzplätzen verfügen. Außerdem gibt es pro Schiff in der Regel noch zwei Konferenzräume für insgesamt 40 Personen. Ab 2026 wird auch das neueste und größte Schiff der Tui-Flotte, die „Mein Schiff Relax“, zeitweise in der Ostsee unterwegs sein. 10
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