tagen 01.26 Häppchenweise lernen Die künstliche Intelligenz (KI) leitet die nächste Revolution in der Wissensvermittlung ein. Wie lässt sich KI-gestützter Lerninhalt nun mit hohem Lerntransfer entwickeln? Anhand von sechs Fallstudien veranschaulichen die Autoren wie eine Strategieentwicklung und bestimmte Methoden und Tools bei der Entwicklung KI-gestützter Lernkonzepte helfen. Besonders wertvoll ist der Fokus auf einen hohen Lerntransfer in Kombination mit dem gezielten Einsatz von KI-Methoden. Das Buch hilft allen, die sich jetzt an kleinteilige Lernformate herantasten möchten. Joachim Lorenz, Yvo Wüest: Microlearning und Nanolearning, Business Village, Göttingen 2025, 244 Seiten, 29,95 Euro Struktur ist alles Dieses Buch wurde in der Frankfurter Allgemeinen gelobt, weil es verrät, wie man durch Diskussionen im Stehen die Dauer eines Meinungsaustauschs um die Hälfte reduzieren kann, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Bequemes Sitzen in Workshops oder in Meetings verleitet nun einmal zum Schwafeln. Der Autor präsentiert ansonsten neun Prinzipien für effektives Handeln und 90 sofort umsetzbare Tipps. Checklisten und Selbsttests unterstützen den direkten Transfer in die Praxis – insbesondere, wenn es um das Zeitmanagement und die Priorisierung von Aufgaben geht. Außerdem erfährt man, wie Ablenkungen geschickt minimiert werden können. Christian Zielke: Das Effizienz-Prinzip – Mit wenig Aufwand mehr Wirkung, Haufe, Freiburg 2025, 195 Seiten, 29,99 Euro Alles über das Lagerfeuer-Gen Professor Cornelia Zanger ist emeritierte Marketingprofessorin der TU Chemnitz und forscht seit 30 Jahren zum Eventmarketing. Sie initiierte auch die jährliche, wissenschaftlich fundierte Konferenz „Eventforschung“. Die Beiträge der Konferenz, die am 27. Oktober 2023 stattfand, wurden jetzt in dem Konferenzband „Events in Zeiten von Multikrisen“ veröffentlicht. Künstliche Intelligenz, Social Media und Nachhaltigkeit wurden als die großen Herausforderungen identifiziert, die heute noch grundlegende Fragen aufwerfen. Die visionärste Keynote hielt bei dieser Konferenz Colja Dams, Chef der Eventagentur Vok Dams Group in Wuppertal, der die Möglichkeiten eines KI-Einsatzes im Eventbereich in allen Einzelheiten sehr optimistisch schilderte. Er sprach von einem einfacherem Projektmanagement, neuartigen Visualisierungen, besserer Marktforschung und vor allem intensiveren Erlebnissen für die Teilnehmenden von Live-Events. Seine Überzeugung, dass Live-Events trotz aller Digitalisierung immer wichtiger würden, begründete er mit seinem legendären Schlagwort vom „LagerfeuerGen“, das in allen Menschen unausrottbar den Wunsch nach realen Treffen mit vielen Kontaktchancen zu anderen Menschen wachhalte. In weiteren Vorträgen ging es auch um Fragen des Eventmarketings und wie zum Beispiel Veranstalter frühzeitig mit Podcasts Werbung für ihr Event machen können. Aber auch die Vor- und Nachteile von Linkedin zur Gewinnung von Teilnehmenden wurden erörtert. Cornelia Zanger (Herausgeberin): Events in Zeiten von Multikrisen – Aktuelle Ergebnisse der Eventforschung, Springer-Gabler, Wiesbaden 2025, 288 Seiten, 99,99 Euro tagen 70 Mehr erleben und effizienter tagen Gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung wünschen sich Berufstätige, regelmäßig an Live-Events teilnehmen zu können. Dabei muss ein Austausch von Gedanken im Vordergrund stehen, der von professionellen Moderatoren oder Moderatorinnen angeleitet werden sollte. Von Martin Pichler
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