Tagen 1/2026

Von Workshop bis Fachmesse. Und von Meeting bis Modenschau. Der Anlass Ihrer Veranstaltung ist egal, unser Rahmen immer großartig. Willkommen in Oberfrankens schönster Eventarena. Hier bei uns in der Freiheitshalle Hof. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage. www.freiheitshalle.de Tagung Meeting Konferenz Incentive Ausstellung Messe Genuss Freiheitshalle Hof . Kulmbacher Str. 4 . 95030 Hof _0W44P_Tagen1109840.pdf; s1; (176.00 x 81.00 mm); 21.Aug 2025 11:16:59;PDF_CMYK_Profilanwendung_ab150dpi; L. N. Schaffrath DruckMedien tagen 68 Wenn wir heute von KI sprechen, ist das, als würden wir „Fahrzeug“ sagen und dabei ein Laufrad, einen Sportwagen und einen Düsenjet gleichzeitig meinen. Alle bewegen sich fort, aber sie tun es auf völlig unterschiedliche Weise und für unterschiedliche Zwecke. Zum besseren Verständnis, was gerade passiert, unterscheiden wir vereinfachend drei Kategorien: • P redictive AI. Sie agiert schon länger als der unsichtbare Motor im Hintergrund, der ständig auf Basis von Datenmustern Vorhersagen trifft. Die Betrugserkennung einer Bank funktioniert zum Beispiel so. Erfolgt plötzlich bei einem Durchschnittskunden eine hohe Abbuchung um drei Uhr nachts aus einem anderen Land, schlägt das System Alarm. Nicht weil es denkt, sondern weil es eine statistische Abweichung vom gelernten Muster erkennt. • Generative AI. Der absolute Gamechanger war das Auftauchen von Generative AI, zunächst vor allem in Form von generativen Sprachmodellen (Large Language Models oder LLM) in Chatbot-Form. Durch ihre superintuitive Oberfläche und die Fähigkeiten, Anfragen in natürlicher Sprache zu verstehen und komplett menschenähnliche Texte zu generieren, wurde KI plötzlich für jedermann zugänglich. Doch wie ist das überhaupt möglich? Die Antwort ist weniger Magie als Mathematik: Generative Sprachmodelle werden mit gewaltigen Mengen von Texten trainiert. Dabei lernen sie nicht einzelne Fakten, sondern Muster und Zusammenhänge in der Sprache: welche Wörter häufig gemeinsam auftreten, wie Sätze aufgebaut sind und in welchem Kontext bestimmte Formulierungen wahrscheinlich folgen. • A gentic AI. Sie ist eine KI, die nicht nur reagiert oder auf Befehl produziert, sondern eigenständig handelt. Wenn Generative AI der Assistent ist, der dir jeden Text, jede Präsentation und jeden Plan auf Zuruf erstellt, dann ist Agentic AI der Kollege, der eigenständig loslegt und dich nach Vereinbarung ab und zu den Prozess abnicken lässt. Damit verschwimmt die Grenze zwischen „Werkzeug“ und „Kollege“ noch mehr. Agentic AI kombiniert die Fähigkeiten generativer KI mit einem zusätzlichen Baustein: Handlungslogik. Sie zerlegt dein Ziel in kleine Aufgaben, entscheidet selbst über die Reihenfolge bei der Erledigung und nutzt dabei externe Tools oder Datenquellen. Technisch gesprochen steuert sie dabei APIs und Datenbanken. Die aktuelle Generation solcher Systeme arbeitet nach dem Prinzip „Human-in-the-Loop“: Du definierst das Ziel, der Agent schlägt Schritte vor, führt sie teilweise aus und holt bei kritischen Punkten deine Zustimmung ein. Das Skillset für die KI-Ära In Zeiten massiver technologischer Veränderungen sind besonders diejenigen gefragt, die ihre Fähigkeiten aktiv den neuen Gegebenheiten anpassen. Weil der Wandel zunächst eher unmerklich in den Alltag einschlich, haben viele die Auseinandersetzung mit dem eigenen Skillset aufgeschoben. Jetzt ist der Moment, das zu ändern. Erfolg in der KI-Ära hängt vor allem an zwei Punkten: 1. Es gilt, die KI als die technologischen Basics zu beherrschen und sie im täglichen Doing sinnvoll einzusetzen sowie sie gleichzeitig gezielt als persönlichen Lernpartner zu nutzen, der essenzielle Fähigkeiten anhand realistischer Szenarien aus dem eigenen Arbeitsalltag trainiert und schärft. 2. Es gilt, die menschlichen Kernkompetenzen zu stärken, die KI auf absehbare Zeit nicht ersetzen wird – und die sich, das ist der entscheidende Gedanke, gerade mithilfe von KI optimal schärfen lassen. Passgenaue Kommunikation, kreatives Denken unter Unsicherheit, Selbstführung in Drucksituationen, Empathie und aktives Zuhören – genau diese Fähigkeiten machen im Eventmanagement den entscheidenden Unterschied. Der Mehrwert entsteht im Wechselspiel zwischen Mensch und KI.

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