Ein Event. Ein Ansprechpartner. Eine starke Inszenierung. © Gruppe C, C. Olaf Adickes, Rebekka Winter, Ring Race Shoot Von der ersten Idee bis zum letzten Applaus: Unsere Experten vor Ort übernehmen die komplette Planung und Umsetzung – alles aus einer Hand. Profitieren Sie von professioneller Betreuung, individuellen Konzepten und klaren Prozessen. Sie behalten den Überblick – wir liefern das Erlebnis. Bringen Sie Ihre Marke auf die Pole Position und erleben Sie, wie Ihr Produkt am Nürburgring zur Emotion wird. nürburgring. we make your heart race. Jetzt anfragen und durchstarten! _138WG_Heart Race-Tagungen_RePeCon Sonderheft Tagen_210x143_2026.pdf; s1; (210.00 x 143.00 mm); 09.Jan 2026 08:55:06;PDF_CMYK_Profilanwendung_ab150dpi; L. N. Schaffrath DruckMedien Didaktik 59 verschwinden lässt. Jeder Teilnehmende muss sich fragen: Was will ich gewinnen? Was ist mir das wirklich wert? Was will ich loslassen? Der niemanden verletzende Humor des Auktionators dient hier der Transformation. Warum ungewöhnliche Methoden? Was ist der schönste Moment auf einem Kongress? Es ist der eine Augenblick, in dem jemand sagt: „Moment mal ... So habe ich das noch nie gesehen.“ Der Neurobiologe Professor Gerhard Roth spricht vom emotionalen Aufruhr als Voraussetzung für nachhaltige Veränderung. Erst wenn Erwartungen gebrochen werden, entsteht Neuroplastizität. Lernen braucht Irritation. Kongresse sind Inszenierungen. Ob wir das wollen oder nicht. Ein Kongress ist nie neutral. Er ist immer inszeniert. Er ist immer ein besonderes Ereignis. Die Frage ist nicht, ob wir inszenieren, sondern wie bewusst wir es tun. Ungewöhnliche Kongresse verstehen sich als Erfahrungsräume. Inhalte werden nicht nur vermittelt, sondern erlebbar gemacht. Der Raum wird Mitspieler. Der Körper denkt mit. Emotionen sind kein Störfaktor, sondern sie werden als Teil des Lernens von Erwachsenen begriffen. Genau hier setzen Methoden an, die viele als „out of the box“ empfinden. Für manche sprengt die Methode „Museum“ jedes seriöse Businesstraining. Für mich liegt genau darin eine beachtliche Kraft. Die Methode „TV-Show“ begleitet mich seit über 20 Jahren. Sie funktioniert überall – in Deutschland, in China, auf Trainerkongressen, in Präsenz wie online. Wichtige Informationen werden als TV-Sendung inszeniert und eine einfache Talkshow reicht oft schon aus, um Kreativität freizusetzen. Was Teilnehmende dann selbst entwickeln, ist oft überwältigend. Sie spielen sich frei. Humor wirkt hier als Erinnerungsanker. Dieses Denken lässt sich nicht in Checklisten pressen. Es entsteht aus Erfahrung, aus gelebter Praxis, aus dem Mut, Räume anders zu gestalten. Dieser Artikel und mein Methodenbuch (Verlag Business Village, Göttingen 2025) sind keine Anleitung. Sie sind eine Einladung. An alle, die Training, Coaching und Kongresse nicht einfach abspulen wollen. An alle, die berühren wollen, statt nur zu informieren. An alle, die bereit sind, ungewöhnliche Wege zu gehen. Denn wenn jemand nach Hause geht und sagt „So habe ich das noch nie erlebt“, dann war es kein normaler Kongress. Dann war es der Anfang von etwas. Etwas, das oft die Zielsetzung des Kongresses war.
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