Tagen 1/2026

www.stadthalle-reutlingen.de Wir arbeiten ressourcenschonend Unsere Partner 100%CO2-neutrale Veranstaltungen, ressourcenschonend und klimaneutral. Mit uns sind Sie auf dem richtigen Weg. Tagungen und Nachhaltigkeit im Einklang PLATINUMZERTIFIKAT 55 Didaktik sie alltägliche Gegenstände aus der Eventlocation zweckentfremden oder sich aus einer Requisitenkiste bedienen, die der Veranstalter bereitstellt. Anschließend darf jeder den von ihm beigesteuerten Gegenstand „erklären“. Dafür werden weitere 20 Minuten eingeräumt. Das Museum zwingt alle Beteiligten dazu, den Raum ganz neu zu denken: Tische werden zu Podesten, Tücher zu Vorhängen, Eintrittskarten zu Inszenierungsmomenten. Das sprengt die üblichen Powerpointformate – und genau das macht diesen Einstieg so spannend. Als kreativer Einstieg in ein Thema ist das Museum ein echter Icebreaker. Es ist auch hilfreich bei komplexen Themen, die auf viele Facetten heruntergebrochen werden müssen (zum Beispiel agiles Projektmanagement, schwierige Kunden, sinkende Budgets). Das Museum ist auch gut, um emotionale, konfliktträchtige oder abstrakte Inhalte greifbarer zu machen. Jeder Moderator und jede Moderatorin des „Museums“-Einstiegs sollte folgende konkrete Tipps beachten: • Storytelling ist King: Jedes Exponat braucht eine knackige Geschichte, die das Publikum fesselt. Es reicht nicht, einfach nur Gegenstände hinzulegen. • S kurril ist besser als brav: Ein Käse mit Löchern für »Löcher im Prozess« bleibt einfach besser hängen als ein simples Foto. • D ramaturgie planen: Beginne mit einem Exponat, das sofort Emotionen weckt oder Rätsel aufgibt. Das Museum lebt von Überraschung. • T ücher zum Abdecken nutzen: Hebe den Vorhang, wenn du zu einem neuen Tisch kommst und lüfte Geheimnisse – das erzeugt Spannung. • E intrittskarten nutzen. Kontrolliere sie bei einem gespielten „Einlass“. Das erzeugt sofort Theateratmosphäre. • L ass die Gruppe aktiv werden: Gib ihnen die Aufgabe, eigene Exponate zu entwickeln. Diese Variante ist ein gutes Tool für Transfer, Motivation und Gruppendynamik. • H alte es überschaubar. Zehn bis fünfzehn Exponate sind perfekt. Zu viele Objekte führen zu Reizüberflutung. Das Museum ist nicht einfach nur eine Methode – es ist eine Einladung, Themen mit allen Sinnen zu erleben. Und es beweist, dass Lernen manchmal unterhaltender sein darf, als wir uns das vorher eingestehen. 2. Inhalte mit „TV-Show“ zusammenfassen Die TV-Show ist eine sehr beliebte Methode, um „normale“ Teilnehmende dafür zu begeistern, gerade gelernte Inhalte zusammenzufassen und sie anderen in Form einer TV-Sendung vorzutragen. Ob Talkshow, Nachrichtensendung, Quiz, Castingshow oder Comedyformat – die TV-Show bietet eine unendliche Fülle an Möglichkeiten, Inhalte ungewöhnlich, humorvoll und unvergesslich zu präsentieren. Für viele Teilnehmende ist die TV-Show der Einstieg in eine neue Welt der Präsentation: mutig, kreativ und jenseits der üblichen Grenzen zwischen Training und Coaching. Viele lernen mit dieser Methode, eigene Inhalte ungewöhnlich zu vermitteln und die Ergebnisse von Gruppenarbeiten werden besser inszeniert. Teilnehmende, die sich bislang zurückhalten, haben mehr Mut und insgesamt wird die Präsentationskompetenz trainiert und die Bühnenpräsenz gestärkt. Der Zweck der Methode kann so beschrieben werden: • I nhalte werden ungewöhnlich und einprägsam vermittelt • B otschaften werden auf den Punkt gebracht

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