Tagen mit Herz und Heimatgefühl Posthotel Kolberbräu Weil gute Tagungen den richtigen Ort brauchen. ImPosthotel Kolberbräu verbinden sich professionelle Tagungsbedingungen mit echter bayerischer Gastlichkeit. Fünf helle Tagungsräume mit moderner technischer Ausstattung bieten Platz für bis zu 100 Teilnehmer. Persönliche Betreuung und eine Küche, die begeistert, schaffen den idealen Rahmen für konzentriertes Arbeiten – mitten im schönen Bad Tölz. Mehr erfahren _14QQN_Anzeige_Posthotel Kolberbräu_Sonderheft_Tagen_Final.pdf; s1; (85.00 x 123.00 mm); 09.Feb 2026 12:32:00;PDF_CMYK_Profilanwendung_ab150dpi; L. N. Schaffrath DruckMedien tagen tagen 01.26 34 Techniklösungen. Dadurch können Tagungen deutlich stärker emotionalisiert werden und sich von klassischen Formaten abheben. Gleichzeitig sind Veranstaltungen in Eventlocations jedoch häufig kostenintensiver. 18 Prozent der befragten Unternehmen führen ihre Tagungen inhouse durch. Ausschlaggebend sind dabei vor allem Kostenvorteile und die einfache Integration in den Arbeitsalltag. Reise- und Übernachtungskosten entfallen, zudem lassen sich Meetings und Workshops kurzfristig und mit geringem organisatorischem Aufwand umsetzen. Big Data nutzt der Eventbranche Daten spielen für unternehmerische Entscheidungen eine immer größere Rolle und auch im Eventbereich wächst das Bewusstsein für ihren Wert. Mehr als die Hälfte der Befragten misst der Auswertung von Veranstaltungsdaten eine hohe Bedeutung bei, während ein großer Teil dem Thema zumindest offen gegenübersteht. Die Ergebnisse zeigen: Das Verständnis für datenbasierte Entscheidungen ist vorhanden, in der Praxis wird dieses Potenzial jedoch noch nicht konsequent ausgeschöpft. Der Fokus liegt derzeit vor allem auf klassischen Kennzahlen. Am häufigsten werden Teilnehmerzahlen erfasst, gefolgt vom Feedback der Teilnehmenden sowie Registrierungsdaten. Komplexere Analysen spielen bislang eine untergeordnete Rolle. Bei externen Veranstaltungen dienen Eventdaten vor allem dazu, zukünftige Events zu optimieren und Kundengruppen besser einzuordnen. Reportings über interne Events verfolgen das Ziel, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu messen und künftige Veranstaltungen zu optimieren. Digitalisierung und künstliche Intelligenz verändern Prozesse, Rollen und Erwartungen in der Veranstaltungsbranche spürbar. Während digitale Tools längst zum Arbeitsalltag gehören, entwickelt sich der Einsatz von KI dynamisch. Während 2024 lediglich ein Viertel der befragten Unternehmen KI aktiv nutzte, liegt der Anteil 2025 bereits bei über einem Drittel. Parallel dazu sinkt der Anteil der Unternehmen, die KI bislang gar nicht einsetzen. Zudem plant ein relevanter Teil der Befragten den zukünftigen Einsatz von KI. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse eine klare Entwicklung: KI wandelt sich zunehmend von einem reinen Zukunftsthema hin zu einem festen Bestandteil der Eventplanung. Mit der steigenden Verbreitung von KI wachsen auch die Vorbehalte gegenüber ihrem Einsatz. Insbesondere Sicherheits- und Datenschutzbedenken gewinnen im Jahresvergleich deutlich an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt fehlendes Know-how eine zentrale Herausforderung. Viele Unternehmen befinden sich noch in einer Orientierungs- und Evaluationsphase, in der neben organisatorischen und inhaltlichen Fragestellungen auch begrenzte Budgets eine Rolle spielen. Nachhaltigkeit: behutsame Umsetzung Der Anteil der Unternehmen, für die Nachhaltigkeit aktuell keine Bedeutung hat, geht im Jahresvergleich weiter zurück (von 26 Prozent 2024 auf 21 Prozent im Jahr 2025). Parallel dazu gewinnt das Thema für viele Unternehmen an Gewicht: Der Anteil der Befragten, die Nachhaltigkeit als zunehmend wichtig einstufen, steigt an (von 44 Prozent 2024 auf 47 Prozent 2025). Der Anteil an Unternehmen, für die Nachhaltigkeit bereits eine zentrale Rolle spielt, liegt 2025 (wie auch im Vorjahr) bei 30 Prozent. Die Herausforderungen bei der Umsetzung nachhaltiger Events bleiben weitgehend unverändert. Insbesondere fehlende Transparenz, höhere Kosten sowie mangelndes Wissen erschweren die praktische Umsetzung. Werden die einkaufenden Unternehmen auch mehr Geld für die Nachhaltigkeit ausgeben? Ergebnisse zeigen, dass zwischen grundsätzlicher Zustimmung und konkreter Investitionsbereitschaft weiterhin eine Differenz besteht. Auch 2025 erklären sich 45 Prozent der Unternehmen grundsätzlich bereit, für eine nachhaltige Ausrichtung von Events höhere Kosten in Kauf zu nehmen, während 55 Prozent keine zusätzlichen Ausgaben einplanen. Innerhalb der zahlungsbereiten Gruppe liegt der Fokus deutlich auf moderaten Mehrkosten: 58 Prozent würden Aufschläge von bis zu 10 Prozent akzeptieren, weitere 35 Prozent sind bereit, bis zu 20 Prozent mehr zu investieren. Deutlich höhere Mehrkosten bleiben die Ausnahme. Im Jahresvergleich bestätigt sich damit, dass Nachhaltigkeit zwar als relevantes Thema wahrgenommen wird, die Zahlungsbereitschaft jedoch stark von einer klaren Kosten-Nutzen-Abwägung geprägt ist. Unternehmen erwarten nachvollziehbare Mehrwerte.
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