tagen tagen 02.25 76 „ Wir bieten nicht nur Räume, sondern wir bieten Erlebnisräume mit individuellem Service.“ stehen uns als zeitgemäßes Premium-Hotel, das sich an den Bedürfnissen moderner Reisender orientiert – und die lassen sich nicht immer in klassischen Sternekategorien abbilden. Unsere Gäste suchen Individualität, Design, Technik, Flexibilität – und genau das bieten wir. Mit unserem hyperlokalen Designkonzept schaffen wir ein Erlebnis, das weit über standardisierte Kriterien hinausgeht. Natürlich ist uns bewusst, dass Sterne für manche Kunden eine Orientierung bieten. Aber wir setzen auf Erlebnis statt Etikett. Und wer einmal bei uns war, merkt schnell: Wir liefern nicht weniger – wir liefern anders. Und das mit einem Anspruch, der sich international messen lassen kann. Gefühlt wirbt jedes große Hotel damit, besonders nachhaltig zu sein. Wie sehr legen Ihre Kunden Wert auf dieses Thema und sind sie bereit, für Klimaneutralität mehr zu bezahlen? Nachhaltigkeit ist längst kein Nice-to-have mehr, sondern ein echter Entscheidungsfaktor – gerade im MICE-Bereich. Viele unserer Kunden, insbesondere aus dem Corporate- und Verbandsumfeld, legen großen Wert darauf, ihre Veranstaltungen möglichst klimafreundlich zu gestalten. Und ja, sie sind zunehmend bereit, dafür auch mehr zu investieren – vorausgesetzt, die Maßnahmen sind transparent und nachvollziehbar. Mit dem Programm Connect Responsibly, das Marriott International weltweit eingeführt hat, bieten wir genau das: Veranstaltungsplaner erhalten auf Wunsch nach ihrem Event einen Nachhaltigkeitsbericht zur Veranstaltung, der die Umweltauswirkungen wie CO2- und Wasser-Fußabdruck detailliert ausweist. Zusätzlich können sie über zertifizierte Partner gezielt in CO2-Kompensationsprojekte investieren – direkt und unkompliziert. Wir merken, dass gerade internationale Kunden diesen Service sehr schätzen. Aber auch in Deutschland wächst das Bewusstsein. Nachhaltigkeit ist für uns kein Marketingversprechen, sondern Teil unserer Verantwortung – und wir freuen uns, wenn unsere Kunden diesen Weg mit uns gehen. Wenn ich aus welchen Gründen auch immer eine Woche lang Ihren Job übernehmen müsste, was müsste ich vorab unbedingt wissen? Zuerst einmal: Viel Erfolg und herzlich willkommen in der Hotellerie! Wenn Sie meinen Job übernehmen, sollten Sie vor allem eines wissen: Es geht um Menschen. Um Gäste, um Mitarbeiter, um Partner und darum, all diese Perspektiven im Blick zu behalten. Was Sie unbedingt mitbringen sollten? Organisationstalent, ein gutes Gespür für Details und die Fähigkeit, auch in dynamischen Situationen den Überblick zu behalten. Denn während im Ballsaal eine internationale Konferenz läuft, kann auf der Dachterrasse ein Fotoshooting stattfinden – und gleichzeitig bittet ein Gast an der Rezeption um ein glutenfreies Frühstück. Mein Tipp: Hören Sie zu. Oft sind es die kleinen Zwischentöne, die den Unterschied machen – ob im Gespräch mit einem Kunden oder im Austausch mit dem Team. Führung ist bei uns kein Titel, sondern eine Haltung. Sie müssten also bereit sein, nicht nur Entscheidungen zu treffen, sondern vor allem zuzuhören – und zwar mit echtem Interesse. Denn bei fast 200 Mitarbeitenden ist es meine Aufgabe, Talente zu entdecken, zu fördern und ihnen den Raum zu geben, über sich hinauszuwachsen. Wenn Sie das beherzigen, werden Sie nicht nur viel erleben, sondern mit Sicherheit jede Menge Freude an dieser sehr erfüllenden Aufgabe finden. EMEA Convention Network (ECN) – einem Zusammenschluss von 45 führenden Konferenzhotels und Resorts in den wichtigsten Städten Europas, des Nahen Ostens und Afrikas. Für uns bedeutet das: Wir sind eingebunden in ein starkes Netzwerk, das sich auf große, internationale Veranstaltungen spezialisiert hat. Das bringt nicht nur geballtes Know-how, sondern auch echte Vorteile für unsere Kunden – zum Beispiel durch abgestimmte Prozesse, gemeinsame Standards und den Austausch von Best Practices zwischen den Häusern. So können wir Veranstaltungen noch effizienter und reibungsloser umsetzen – egal ob es um ein großes Kick-off-Meeting, einen internationalen Kongress oder ein mehrtägiges Meeting geht. Neben diesen festen Strukturen gibt es auch regelmäßig Branchenevents und Workshops, bei denen sich Anbieter und Veranstalter aus ganz Deutschland und dem DACH-Raum austauschen – sei es in Form von Panels, FamTrips oder Networking-Sessions. Der Dialog ist offen, kollegial und oft sehr praxisnah. Denn am Ende profitieren wir alle davon, wenn wir gemeinsam an einem starken MICE-Standort arbeiten. Wie schwer ist es, die Balance zu halten zwischen internationalem Anspruch und regionaler Verwurzelung? Diese Balance ist tatsächlich eine sehr spannende Herausforderung – aber auch eine der schönsten. Wir sind ein internationales Hotel, das Gäste aus aller Welt empfängt, gleichzeitig aber tief in München verwurzelt. Unser Anspruch war von Anfang an, beides miteinander zu verbinden – und das spiegelt sich besonders im Design unseres Hauses wider. Gemeinsam mit dem Berliner Studio Lux haben wir ein Konzept entwickelt, das bewusst auf hyperlokale Designelemente setzt: vom industriellen Erbe des Stadtteils Westend über Anklänge an das bayerische Alpenvorland bis hin zu liebevollen Details, die an das königliche Erbe Münchens erinnern. Gleichzeitig bieten wir den internationalen Komfort und die Standards, die unsere Gäste von der Marke Marriott Hotels erwarten – sei es in der Technik, im Service oder in der Raumgestaltung. Man könnte sagen: Wir holen unsere Gäste dort ab, wo sie herkommen – und zeigen ihnen gleichzeitig, wo sie gerade sind. Und wenn sie beim Check-out sagen: ‚Ich habe mich hier sofort wohlgefühlt‘, dann wissen wir, dass wir genau diese Balance getroffen haben. Ihr Haus verzichtet auf „Sterne“. Was steckt dahinter und machen Sie sich die Kundenakquisition nicht unnötig schwer? Das ist eine bewusste Entscheidung – und sie hat nichts mit einem Mangel an Qualität zu tun, ganz im Gegenteil. Wir ver-
RkJQdWJsaXNoZXIy Mjc4MQ==