Tagen 2/2025

Über115 Tagungshotels auf einen Blick im BWH MICE Guide Wir machen den Unterschied! Nutzen Sie unsere BWH Express Anfrage und lassen Sie sich innerhalb von 60 Minuten zurückrufen! mice.bwhhotels.de meetings@bwhhotels.de Rhetorik dabei, Missverständnisse zu vermeiden. Das Publikum spürt, dass ihre Beiträge ernst genommen werden. Ein wirkungsvoller Ansatz besteht darin, Fragen bereits als festen Bestandteil des Vortrags anzukündigen: „Am Ende möchte ich mindestens drei Fragen aus dem Publikum hören.“ Das setzt eine kleine soziale Norm und signalisiert, dass Beteiligung erwartet wird. Menschen orientieren sich gerne an solchen Vorgaben. In kleineren Settings können Redner die Raumgröße zu ihrem Vorteil nutzen. Man bildet Dreiergruppen. Die Mitglieder formulieren Fragen und wählen dann die „brennendste“ aus. Ein Gruppenmitglied trägt sie vor. Das reduziert die individuelle Hemmung und bringt oft mehr Input, als wenn jeder Einzelne vor der gesamten Gruppe sprechen muss. Zusätzlich wirkt Humor als natürlicher Türöffner und lockert angespannte Situationen. Der Humor eines Redners kann verschiedene Formen annehmen – zum Beispiel humorvolle Analogien, Zitate, selbstironische Bemerkungen oder überraschende Pointen. Selbstironie sollte charmant sein und nicht die eigene Glaubwürdigkeit untergraben, aber Humor darf nie auf Kosten anderer gehen oder verletzend sein. Zu viel Witz lenkt oft vom Thema ab und kann die Ernsthaftigkeit der Rede mindern. Aber ganz ohne Humor geht es auch nicht: Humor schafft Nähe zum Publikum und macht den Redner sympathisch. Scherze tragen dazu bei, die Aufmerksamkeit wachzuhalten und ernste Themen zugänglicher zu machen. Ein gut platzierter Witz kann die Interaktion mit dem Publikum fördern und die Rede einprägsamer gestalten. Insgesamt ist das Maß entscheidend. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Humor macht den Redner glaubwürdig und wirkungsvoll. Auf Störer mit Schlagfertigkeit gelassen reagieren Die Gelegenheit zum Fragen, lädt manchmal auch Querulanten ein, sich über den Speaker oder seine Inhalte mit „dummen“ Fragen lustig zu machen. Auch darauf sollte man sich als Redner vorbereiten. Anfängern, die gerne schlagfertiger wären, helfen Übungen aus dem Improvisationstheater, die die Spontaneität gezielt fördern. Besonders wirksame Impro-Übungen sind: • J a-und-Prinzip. Auf Aussagen antwortet man immer mit „Ja, und“. Ein Redner wird wegen Argument A kritisiert und sagt: „Ja, und dann habe ich noch Argument B“. Das zwingt den Fragenden zur Weiterentwicklung von Ideen anstatt Ideen zu blockieren. So werden die Offenheit und die Flexibilität eines Speakers im Gespräch gestärkt. 55 „ Welche dieser Ideen würden Sie morgen sofort in der Praxis anwenden?“ Eisbrecherfrage

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