tagen tagen 02.25 50 Das AUMA-Team beobachtet Tag für Tag die deutsche und die internationale Messelandschaft, begegnet Messefachleuten aufseiten der Aussteller, Besucherinnen und Besucher und Veranstalter sowie den maßgeblichen Akteurinnen und Akteuren in Politik und Medien. Aus Befragungen, Beobachtungen und Gesprächen hat der AUMA folgende Trends destilliert: 1. Trend zur Dynamik Die ausstellenden Unternehmen bleiben trotz anhaltender Wirtschaftsflaute in Deutschland in Summe bemerkenswert stabil. Laut AUMA-Aussteller-Ausblick 2025/2026 wollen 57 Prozent ihre Messepräsenz beibehalten, nur 18 Prozent planen eine Reduzierung, wohingegen 21 Prozent ihre Messeauftritte sogar erhöhen wollen. Das ist ein deutliches Signal für die Relevanz von Messen – selbst im dritten Jahr ohne Wirtschaftswachstum in Deutschland. Angesichts steigender Kosten bei Unterkunft, Reisen und Energie reagieren Aussteller jedoch mit angepassten Strategien und planen ihre Beteiligungen flexibel und kurzfristiger. Veranstalter spüren diese Veränderung. Über 90 Prozent berichten von der angespannten wirtschaftlichen Lage ihrer Kunden. Ungeahnte geopolitische Volatilitäten stellen die Unternehmen zusätzlich vor die Aufgabe, Geschäftspotenziale in unterschiedlichen Märkten stetig zu bewerten und zu erschließen. Die Welt ist in Bewegung – mehr denn je. Das spiegelt sich auch auf Messen wider. In einer Welt voller Umbrüche bieten Messen der Wirtschaft echte Begegnungen, Offenheit und globalen Austausch. In der Jahrespublikation „Trends 2025/2026” der AUMA, dem Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, wurden die wichtigsten sieben Trends herausgearbeitet, die das Messewesen derzeit beeinflussen. Neueste Trends der Messewirtschaft Von Jörn Holtmeier
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