Die Säle des Schlosshotels Neustrelitz verbinden historische Eleganz mit moderner Funktionalität. Im Palais Salon für bis zu 120 Gäste oder im Marmorsalon für exklusive Runden entstehen Momente, die Geist und Team beflügeln. Ob Recruiting, Workshop oder Weiterbildung – hier reifen Ideen in stilvollem Rahmen, begleitet von maßgeschneiderten Pauschalen und inspirierenden Rahmenprogrammen. Zwischen Kultur und Inspiration: Ihr Event in Perfektion. Schlosshotel Neustrelitz: Räume, die bewegen. www.schlosshotel-neustrelitz.de _0WN41_250901_AZ_Tagen.pdf; s1; (85.00 x 123.00 mm); 01.Sep 2025 14:42:21;PDF_CMYK_Profilanwendung_ab150dpi; L. N. Schaffrath DruckMedien tagen tagen 02.25 46 alle gleichermaßen „nah dran“ fühlen. Auch Zimmermädchen haben Gästekontakt und sollen wissen, dass sie Teil des Erfolgs sind, wie alle anderen Abteilungen auch. „Das Housekeeping ist für mich sogar das Herzstück, nichts, was man auslagern kann. Das muss perfekt sein“, so Powels. „Die Gäste spiegeln uns, dass sie den Spirit in unserem Team spüren, man kann das nicht erklären, aber es wirkt offenbar“, ergänzt Bankettleiterin Sandy Lau. Damit das so bleibt, arbeitet man im Hotel Viktoria mit dem Personalentwicklungstool „Pro MES“, einem wissenschaftlich entwickelten Verfahren, um die Leistung von Teams zu messen und gezielt zu verbessern. „Das Wichtigste ist, alle sind am Personalentwicklungsprozess beteiligt und arbeiten gemeinsam daran, wie man die Leistung steigern und Abläufe cleverer gestalten kann.“ Die Mitarbeitenden sollten sehen, wie ihr Einsatz den Erfolg des Hotels steigert. „Work smarter, not harder“, lautet folgerichtig die Devise im Hotel Victoria. „Tagungsgäste sind nette Menschen“ Christiane Kohl, Landhaus Bärenmühle. Die Journalistin und Autorin Christiane Kohl (unter anderem Italien-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung) wurde auch als erfolgreiche Buchautorin („Das Zeugenhaus“) bundesweit bekannt. Als sie einmal wieder ihre Heimat, das Lengelbachtal im Naturpark Kellerwald Edersee südlich von Kassel, besucht, verliebt sie sich neu in die Gegend, die ihr als junge Frau zu einsam war. Hier im Lengelbachtal steht ihr Elternhaus, die Bärenmühle, still und abseits aller Trampelpfade. Zusammen mit ihren beiden Schwestern beschließt sie, das historische Gebäudeensemble zu erhalten und es zu einem kleinen, aber feinen Tagungshotel zu entwickeln. „Der Tagungsgast ist einfach ein netter Mensch“, begründet sie ihr Projekt, „das sind ja meist selber Firmen, irgendwie ticken die ähnlich wie wir.“ Seit nunmehr elf Jahren widmet sie sich hauptberuflich ihrem „Landhaus Bärenmühle“, inzwischen denkmalgetreu restauriert, behutsam erweitert und mit Glasfaseranschluss versehen (23 Zimmer, vier Tagungsräume, www.baerenmuehle.de). „Ich war als Quereinsteigerin vorher allenfalls professioneller Hotelgast und habe ganz viel bei den Top 250 gelernt, vor allem, dass wir in unserem Tal für Tagungsgäste echt viel zu bieten haben.“ Die schätzen die Stille gepaart mit guten Voraussetzungen für Teamtrainings direkt am Haus. Es gibt Wald und Wiesen mit Seilanlagen, einen Bachlauf, einen Schwimmteich mit Saunahäuschen eine inspirierende Atmosphäre und gutes Essen. „Es menschelt in unserer Branche ja an jeder Ecke. Da sind die Gäste und die Mitarbeiter. Man muss gleichzeitig umsichtig, aber präzise kommunizieren, damit das alles läuft.“ Im Operativen achte sie sehr auf die Kleinigkeiten – zum Beispiel wann man den Vorspeisenbrotteller abräumt. „Köche wollen ja große Teller, wir haben aber kleinere Tische mit weniger Platz, da muss man den Gast im Blick haben, sowas finde ich wichtiger als Serviettenfalttechniken.“ Vorbilder sind für sie das Hotel Arcadeon in Hagen in puncto konsequenter Tagungsausrichtung und das Hotel Neumühle in Bad Kissingen, das ein ähnliches Konzept habe wie die Bärenmühle. „Aber ich muss mal dringend wieder auf Reisen gehen und schauen, was die anderen so machen.“ Die Entscheidung, Hotelière geworden zu sein, macht sie immer noch glücklich: „Gastgeber sein macht Spaß, in keinem anderen Job bekommt man so viel und unmittelbare Bestätigung. Wenn man sieht, dass man jemanden gerade glücklich gemacht hat, wenn Leute sich freuen. In der Freizeit kriegt man nicht so viel Bestätigung – deshalb ist der Job toll!“ So ganz lässt sie die schreibende Zunft dann aber auch nicht los. Vor 13 Jahren rief sie den „Literarischen Frühling“ ins Leben. Zusammen mit zwei Hotels veranstaltet sie hochkarätige Lesungen mit bedeutenden Autoren und Schauspielern. „Es war Liebe auf den ersten Blick“ Jasmin Ohlendorf, Renthof Kassel. Jasmin Ohlendorf ist Quereinsteigerin. Als gelernte Versicherungskauffrau arbeitete sie bei der Sparkasse und der GWG Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Kassel und hatte auch dort schon mit Veranstaltungsmanagement zu tun. Als der Unternehmer Rainer Holzhauer den Renthof in Kassel kaufte und sie fragte, ob sie sich zutraue, dort mitzumachen, sagte sie ja. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, schwärmt sie. „Diese Schönheit des Gebäudes, das Boutique-Hotelkonzept, das hat mich sofort begeistert, und das ist heute noch so.“ Nach vier Jahren im Hause und diversen Fortbildungen
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